National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
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sie auf einem Kalksteinkern von Lowick in Northumberland (Fig. 2) überall aus-
geprägt sind. Doch beruht dieser Unterschied wohl lediglich auf der Verschieden-
heit des Gesteins. Nah verwandt ist S. Gurichi aus Oberschlesien und S. radiata.
Vorkommen: Schiefer zwischen den Kohlenflözen von San-tiau-hô, 101 li
50 Kilometer von Ping-yang-fu), Shansi.
Edmondia consobrina de Kon.
Taf. 13, Fig. 6a—c.
Edmondia consobrina de Koninck Calcaire carbonifère 5. Partie (Ann. Mus. Royal de Belgique
T. XI.) p. 30 t. 14, f. 21—24.
Der schlosslose Wirbel der etwa im ersten vorderen Drittel des Umrisses
liegt, der Umriss und die feinen Anwachsstreifen auf der ziemlich dicken Schale
stimmen mit den Abbildungen von de Koninck überein. Allerdings ist bei der
geringen Genauigkeit der Koninck'schen Zeichnungen die Einschränkung nötig,
dass alle ohne directen Vergleich der Originale ausgeführten Bestimmungen
nur mit Vorbehalt gemacht werden. Andererseits sind im vorliegenden Falle
greifbare Unterschiede — abgesehen von einer etwas grösseren Höhe des Hinter-
theils der Schale — nicht vorhanden.
Die in der Unterstufe des Belgischen Kohlenkalkes (bei Tournai) seltene Art
ist in Shansi recht häufig. Es liegen von San-tiau-hô (aus der Gegend von Ping-
yang-fu in Shansi) 12 Exemplare vor, von denen das kräftigste etwa ²⁄₃ der Grösse
von Tournai abgebildeten Stücke erreicht.
Coll. von Richthofen.
Cardiomorpha oblonga M'Coy var. nov. minima.
Taf. 13, Fig. 10a, 10b.
Drei kleine Exemplare von San-tiau-hô ähneln besonders durch kräftige
Wölbung und stumpfe Abstutzung des Vordertheils der Schale der grossen im
oberen Kohlenkalk von Belgien und England häufigen Art (Fig. 10c). Eine
andere kleine Species (Cardiomorpha Archiaciana de Kon.) von Tournai stimmt
zwar in den Dimensionen gut mit dem chinesischen Exemplar überein, ist jedoch
auf der Vorderseite ausgedehnter und somit specifisch verschieden.
Vom Schloss konnte an dem chinesischen Exemplar nichts freigelegt werden.
Nur die bezeichnende innere Querleiste, welche den Vordertheil der Schale ab-
gliedert, ist an einem Exemplar sichtbar.
Die Kleinheit der Individuen, welche die Zweischaler und Brachiopoden von
San-tiau-hô kennzeichnet, ist bei keiner anderen Form so extrem ausgebildet, wie
bei Cardiomorpha oblonga var. minima.
Vorkommen: San-tiau-hô im Kalkschiefer zwischen Kohlenflözen in der
Gegend von Ping-yang-fu, Provinz Shansi, Coll. v. Richthofen.
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