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0099 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 99 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

zeigen die mir vorliegenden Exemplare (von Glasgow, Krakau, Hausdorf, Laura-
hütte etc.) nicht unerhebliche Verschiedenheiten. Doch scheint die Regel
zu bestehen, dass jüngere Exemplare feiner gerippt sind als ältere.¹)

Seit Schellwien eine gesicherte Grundlage für die bisher meist als Strepto-
rhynchus bezeichneten jungpalaeozoischen Formen geschaffen hat, ist ihre Bedeutung
auch in stratigraphischer Hinsicht gewachsen.

O. crenistria zeigt zwei kräftige divergirende Zahnstützen (Fig. 6a), die nicht
sehr weit in die Schale hineinreichen, ferner eine flache, zuweilen sogar concav
gestaltete Stielklappe und eine kräftig gewölbte Brachialklappe.

Alle diese Merkmale zusammen und die bezeichnenden, durch häufige Ein-
schiebung vermehrten Radialstreifen konnten bei zwei in eisenschüssigem Sand-
stein erhaltenen Steinkernen beobachtet werden.

Die Fundorte sind:
1. Wei-ming, Provinz Kwéi-tshóu (Coll. der Universität Tokyo),
2. Lui-huang-tshang, Provinz Sz'-tshwan (Coll. Cremer) und
3. Hei-shan (Shantung) (Leg. F. v. Richthofen).

Da Orthothetes crenistria auf das Untercarbon beschränkt ist, — alle Citate aus
höheren Schichten beziehen sich auf andere Gattungen²) — so erscheint das
Vorkommen im Untercarbon in der südlich vom oberen Yangtszé-kiang belegenen
Provinz Kwéi-tshóu bewiesen.

TABULATA.

Die mannigfache Form der Tabulaten, welche der verschiedenen Organi-
sation des Inneren entspricht, macht die Versuche erklärlich, diese Ordnung
aufzulösen und einen Theil zu den Hexacoralliern, andere zu den Alcyonarien,
wieder andere Formen zu den Bryozoen zu stellen. Doch ist andererseits besonders
von Nicholson und Ferd. Roemer die Einheitlichkeit d. h. das Vorhandensein
von Uebergängen zwischen den weit divergierenden Endformen mit so entschiedenem
Erfolge betont worden, dass in den neueren Handbüchern die Tabulata meist
wieder als eine systematisch zusammengehörende Gruppe aufgefasst werden.

Allerdings blieb auch so besonders das Nebeneinander von »porösen« Favo-
sitiden und Michelinien und von kompakten Monticuliporiden, Chaeteten und Helio-
lithiden schwer erklärlich, so lange man von einer wichtigen, aber unverdienter
Weise kaum beachteten Entdeckung Beechers absah.

Beecher hat schon vor anderthalb Jahrzehnten den Nachweis erbracht, dass
die »Poren« der Favositiden nicht Lücken des Fachwerkes der Wände seien (wie
bei den perforaten Hexakoralliern), sondern als obliterirte Knospen auf-
zufassen sind. Hierdurch wird auch die grundsätzliche Verschiedenheit von Helio-