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0105 China : vol.5
China : vol.5 / Page 105 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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3. Ho-she-bien, 25 li südöstlich von Nan-tshwan-hsiën, Tshung-king-fu.
Die Versteinerungen stammen aus einem Thonschieferblock über Tage.
Das Profil zeigt nach Cremer die folgenden Schichten:

Massige Kalke

20—30 m gelbweisser Sandstein mit einer 0,5 m mächtigen
Kalkschicht

1 bis 2 m nicht festgestellt } Nr. 26 ?

Einfallen Flöz, 1,5 m mächtig
40—50°
nördlich. 8 m weissgrauer z. Th. weisser Schieferthon mit vielen
rothen Einsprengungen

5 m dicke, gelbe Sandsteinbank

Mächtige Kalke stark aus-
geprägte,
Weiche grüngraue Schiefer gleich-
gerichtete
Einfallen Gelber Sandstein Schieferung
32° NNO dieses
Graugrüner Sandstein Schichten-
complexes.

4. Tshönn-fu-shan, 100 li südsüdöstlich von Nan-tshwan, Tshung-king-fu:
Hier findet sich beim Sommerhäuschen der englischen Mission anstehend grauer
Kalk ohne erkennbare Schichtung, »spröde, muschliger Bruch, beim Anschlagen
mit dem Hammer intensiv und unangenehm riechend (Stinkkalk)«. Aus ihm stammen
die Nummern 27—34 der in der Geologischen Landesanstalt zu Berlin aufbewahrten
Sammlung.
Besonders häufig sind hier kleine Exemplare von 1) Dalmanella resupinata
Mart., an der nicht nur die palaeontologischen Merkmale sondern auch das Ge-
stein vollkommen mit dem Vorkommen von Visé übereinstimmt. Ausserdem
findet sich hier
2) Euomphalus amoenus Koninck, Gasteropodes du calcaire carbonifere t. 14,
f. 7—9; Visékalk;
3) Euomphalus mitis de Kon.¹) (Gasterop. du calcaire carbonifere de Belgique
3 part. Gasteropoden t. 16 f. 4—6) Calcaire de Visé.
Ein kleines der Abbildung Koninck's gleichendes Exemplar liegt in grauem
mit dem Visé-Kalk übereinstimmenden Gestein. Die Art steht dem bekannten