国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

> > > >
カラー New!IIIFカラー高解像度 白黒高解像度 PDF   日本語 English
0130 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 130 ページ(白黒高解像度画像)

New!引用情報

doi: 10.20676/00000260
引用形式選択: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR読み取り結果

denen des amerikanischen Obercarbon, habe ich je einen typischen guterhaltenen
Vertreter den chinesischen Bruchstücken gegenübergestellt.
Wir unterscheiden also:
1. Gruppe des Tainoceras occidentale Swallow, Obercarbon, Seitenrippen
fehlen, Umblilikalknoten in der Jugend vorhanden, später rückgebildet;
Seitenflächen dann also glatt. Hierher T. quadrangulum M'Chesney.
2. Gruppe des Tainoceras Noetlingi Frech. Dyas. Seitenrippen deutlich
und Umbilikalknoten vorhanden:
T. Noetlingi n. sp., Mittl. Productuskalk, Salt Range
T. orientale Kays. sp. }
T. mingshanese Kays. sp. } Mittl. Dyas, Lo-ping

ORTHOCERAS.

Die eine Gruppe der dyadischen Orthoceren, welche durch kräftige Ring-
wülste leicht kenntlich ist, unterscheidet sich, wie die mir vorliegenden von ver-
schiedenen Fundorten¹) stammenden Exemplare zeigen, von den ähnlichen
carbonischen Vorläufern durch das Fehlen der feinen Zwischensculptur. Die
gewöhnlich als Orthoceras undatum Fleming bezeichnete Art aus der unteren
Steinkohlenformation Oberschlesiens zeigt zwischen den Querwülsten stets deutliche
feine Anwachsstreifen.
Von den drei mir vorliegenden z. Th. selbstgesammelten Arten hält die
Form von Lo-ping die Mitte zwischen Orthoceras cyclophorum Waagen (Salt
Range fossils T. 6, f. 7—8) aus dem oberen Productus-Kalk und Orthoceras
bicinctum Abich (Bergkalkfauna aus der Araxesenge T. 4, f. 15) oder mit anderen
Worten die Querwülste sind bei O. cyclophorum wesentlich kräftiger bei Orthoceras
bicinctum und wesentlich schwächer ausgeprägt als bei:

Orthoceras oblique-annulatum Waagen.
Vergl. Taf. 14, Fig. 3.
Vergl. die Abb. T. 6, f. 9—10 p. 69 in Waagen, Saltrunge fossils.
= Orthoceras cf. cyclophorum E. Kayser IV T. XIX f. 6—10 p. 166.

Die Sculptur der Waagen'schen Abbildungen stimmt vollkommen mit den
Lopinger Stücken überein. Allerdings gibt W. Waagen von seinem indischen
Exemplar an, dass es einen centralen Sipho besitzt, während E. Kayser — und
zwar für Fig. 7 und 9 mit Recht — die etwas excentrische Lage des Siphos
betont. Hingegen habe ich bei einem dritten von E. Kayser nicht abgebildeten
Exemplar einen centralen Sipho beobachten können. Wahrscheinlich ist das
Merkmal variabel.
Allerdings ist auch die von E. Kayser angedeutete Möglichkeit in Er-
wagung zu ziehen, dass bei Lo-ping mehrere Orthoceren-Arten vorkommen, eine