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0157 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 157 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

gigas (unterer Zechstein Taf. 20 Fig. 6) verschieden, während allerdings die Unter-
schiede von den älteren Arten (A. medlicottianus) bedeutsamer sind.

Von den weiteren Brachiopoden des sicilischen unteren Dyas steht Richt-
hofenia sicula der indischen Art näher als R. communis, welche der wurzelförmigen
Anhänge entbehrt. Die Gruppe oder Untergattung Geyerella Schellw. (Leth.
palaeoz. p. 483) schliesst sich zunächst an Derbyia an und ist nur am Sosio und
in den Ostalpen gefunden.

Richthofenia lawrenciana (Kon. sp.) Kays.

1882 Band IV. T. XXIV, f. 4—8, p. 195.
1884 Richthofenia lawrenciana Waagen, Salt Range fossils T. 82, 83, p. 736 (hier vollständige
Litteratur).
1884 = R. sinensis Waag. l. c. T. 82 A, f. 4.

Der sehr eingehenden Beschreibung Waagen's, die auf dem reichen Material
der Salt Range beruht, habe ich Nichts ausser einem etwas vollständigeren Längs-
schnitt (von der Schlosslinie zur Stirn, vergl. l. c. t. 83, f. 6) hinzuzufügen¹). Die kleine
Berichtigung, welche Waagen zu der Kayser'schen Beschreibung des chinesischen
Exemplars nachträgt, ist zutreffend. Die glatte Fläche, mit welcher das kleine
Exemplar von Lo-ping an der Anheft-Stelle endet, ist der Bruch durch einen
Boden, nicht der Eindruck eines Fremdkörpers.

Die Unterschiede, die nach Waagen zwischen R. Lawrenciana und R. sinensis
bestehen, beruhen meines Erachtens auf Wachsthumverschiedenheiten:

Die verdickten Theile des Oberrandes der grossen Klappe, welche bei dem
chinesischen Exemplar fehlen, finden sich nur bei grösseren Stücken aus dem
Pandschab. Es handelt sich um eine Wachsthumserscheinung des Alters, die bei
dem kleinen chinesischen Exemplar noch nicht zur Ausbildung gelangt ist.

Auch die geringe Breite der Schlosslinie, welche die chinesischen Exemplare
kennzeichnet, ist genau ebenso bei gleich kleinen Stücken von Virgal zu be-
obachten. Mir liegen einige 40 Exemplare von zahlreichen Fundorten des mittleren
Productuskalk der Salt Range, aber aus China nur die beiden kleinen Exemplare
von Lo-ping vor. Dies Material zeigt die grosse Mannigfaltigkeit der Form bei
erwachsenen Stücken. Von stratigraphischer Bedeutung ist die Wiedervereinigung
der beiden Species nicht, da auch von Waagen Richthofenia sinensis aus Indien
citirt wird.

Lyttonia Richthofeni Kays. sp.

Taf. 20, Fig. 1—2b.

1882 Leptodus Richthofeni Kays. IV. T. XXI, f. 9—11, p. 161.
1883 Lyttonia nobilis, Waagen, Productus Limestone Fossils Palaeont. Indica, Ser. XIII, pag. 398,
Taf. XXIX, XXX, f. 1, 2, 5, 6, 8, 10, 11.