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0158 China : vol.5
China : vol.5 / Page 158 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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1883 Lyttonia tenuis, Waagen, Productus Limestone Fossils, Palaeont. Indica, Ser. XIII, pag. 401,
Taf. XXX, f. 3. 4. 7. 9.
1883 Lyttonia cf. Richthofeni, Waagen, Productus Limestone Fossils, Palaeont. Indica, Ser. XIII,
p. 403.
1904 Lyttonia nobilis, Noetling, Verhandl. d. Deutsch. Zoolog. Gesellsch. p. 107.
1904 Lyttonia nobilis, Noetling, Palaeontogr. 51 p. 141, Taf. 17, Fig. 1 u. 2. Taf. 18, Fig. 1—11.

Die eigenartige Gattung Lyttonia ist durch Waagen, vor allem aber durch
Noetling (l. c.) eingehend und sorgfältig beschrieben worden. Ich recapitulire
also die kurze Beschreibung Noetling's, der über weit besseres Material verfügte,
als ich es besitze:

»Die kräftige, concav-convexe, sehr ungleichklappige Schale, welche eine
beträchtliche Grösse erreicht, war in der Jugend mit dem Wirbel der Ventralklappe
festgewachsen. Die Anheftstelle wurde in späterem Alter durch kräftige, unregel-
mässige, lamellöse Wucherungen des Schlossrandes verhüllt, so dass die Schale
frei mit der Dorsalklappe nach unten gerichtet auf dem Meeresboden lag. Die
Ventralklappe ist sehr schwach convex, beinahe flach und zeigt auf der Innen-
seite neben einem schwach entwickelten Medianseptum bis zu 40 dicke, gerundete,
quergerichtete und schwach nach vorn convexe Lateralsepten, welche jedoch
niemals mit dem Medianseptum verschmelzen. Die Dorsalklappe ist etwas kleiner
als die Ventralklappe und wird zunächst durch einen medianen, vom Stirnrand
ausgehenden Schlitz in zwei Hälften zerlegt, deren jede wiederum durch laterale,
von den Seitenrändern ausgehende, quergerichtete Incisionen in eine Anzahl
schmaler, schwach nach vorn gebogener Lappen zerschlitzt wird. Auf der Innen-
seite ein kräftiges Medianseptum, das wahrscheinlich am Stirnrande in einen Längs-
schlitz endigt und am Schlossrande einen vollständig verkümmerten Schlossfortsatz
trägt. Beide Klappen sind unbeweglich miteinander verbunden. Area, Delthyrium,
Schlosszähne und Brachialgerüst fehlen vollständig, Dentallamellen vorhanden,
jedoch sehr dunn und klein. Muskeleindrücke der Ventralklappe sehr schwach
und undeutlich, in der Dorsalklappe nicht beobachtet. Schale aus zwei Schichten
bestehend, einer punktirten und einer glatten Schicht, Aussenseite der Ventral-
klappe glatt, Aussenseite der Dorsalklappe und der Wucherungen des Schloss-
randes mit groben Granulationen bedeckt«.

Als Arten wurden bisher unterschieden:
Lyttonia Richthofeni Kays. spec.,
Lyttonia nobilis Waag. und tenuis Waag.
Lyttonia spec. Yabe.

Vorkommen: In der mittleren Dyas von Japan, China, dem Himalaya und
der Saltrange.

Nur zwei Worte über die Einziehung der Species Lyttonia nobilis: Vergleicht
man gleich grosse Exemplare in gleicher Erhaltung, so die beiden Ventralklappen
Fig. 1 und Fig. 2 b, so sind Lyttonia Richthofeni und L. nobilis absolut gleich.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass unter den günstigen marinen Be-
dingungen des reinkalkigen Pandschab-Oceans L. nobilis 5—6 Mal so gross