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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0161 |
China : vol.5 |
| 中国 : vol.5 |
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OCR読み取り結果
gebildete Stück von Productus (Marginifera) ovalis Waagen Taf. 21
Fig. 4a—d; im Kalk findet sich Spirifer (Reticularia) Waageni (= Spirifer
lineatus nach früherer Bestimmung).
β) Kohlenführende Schichten, 15 Fuss mächtig. Es sind ockergelbe und
graue kalkige Schieferthone, in denen zahlreiche thierische Reste vor-
kommen. Da sie bei der Berührung zerfallen, konnte F. v. Richthofen
Nichts sammeln. Die Schiefer schliessen in ihrem oberen Theil ein 4 Fuss
mächtiges Flöz von schwarzer bituminöser Kohle ein. Dieselbe ist in
einigen Lagen milde und glanzlos, in anderen eine muschelig brechende,
glänzende Pechkohle. Starker Eisenkiesgehalt und Spiegelklüftigkeit setzen
ihren Werth herab.
ε) Wechsellagerung von 4—5 Zoll dicken wulstigen Kalkplatten mit dünnen
Lagen von dunkelbraunem, stark bituminösem, schiefrigem Mergelkalk
und Brandschiefer, welcher Brauneisenstein führt. Diese Brandschiefer
sind voll von marinen Versteinerungen, besonders Productus (Productus
intermedius var. subplicatilis Frech), Aviculopecten und spiraligen Gehäusen
welche, ebenso wie die anderen, flachgedrückt sind, aber sich durch die
gute Erhaltung der weissen Kalkschalen scharf von dem Gestein abheben.
Bestimmt wurden: Solenomya biarmica Vern., Lima Dieneri n. sp., Macrodus
cf. tenuistriatus Meek. et Wortl., Spirifer (Martinia) planoconvexus Shum.,
Aviculopecten coxanus Meek. et Wortl. var n. sinensis, Gastrioceras cf.
Zitteli Gemm., Agathiceras cf. Suessi Gemm.
ζ) Graue Kalksteine mit Hornsteinwülsten. Korallen und Brachiopoden sind
in grosser Zahl eingeschlossen, lassen sich aber schwer herauslösen.
Indess gelang es F. v. Richthofen ein schönes Exemplar von Spirifer
(Reticularia) Waageni (= Spirifer lineatus E. Kays.) (Taf. 28 Fig. 2a, b)
zu erhalten.
Beschreibung der Arten.
Agathiceras cf. Suessi Gemm.
Taf. 25, Fig. 6.
— — Frech, Lethaea palaeozoica T. 59a, f. 11a, b.
Die spiraligen Muscheleindrücke, die F. von Richthofen aus dem Brand-
schiefern des Tapashan-Profils erwähnt, gehören zu vollkommen involuten mit
geschlossenem Nabel versehenen Ammoniten der Gattung Agathioceras. Die be-
kannte sicilische Art Agathiceras Suessi besitzt nun dieselbe involute Schalenform
und eine vollkommen mit Spiralstreifen bedeckte Oberfläche. Allerdings zeigt der
Vergleich der chinesischen Exemplare mit Originalstücken des Fiume Sosio, dass
bei diesem die Spiralstreifung etwas feiner ist. Immerhin dürften die chinesischen
Abdrücke einer sehr nahe verwandten Form angehören ¹).
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