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0164 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 164 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Die schmale und in der Symmetrieaxe stärker ausgedehnte Varietät de
*Reticularia indica* wird, seit Arthaber gute Abbildungen des schönen Vorkommens
von Djulfa gegeben hat, als *Reticularia Waageni* Lóczy bezeichnet. Lóczy hatte
diesen Namen auf das Vorkommen von Yerkalo begründet und war so freundlich,
mir seine Original-Exemplare behufs Vergleich mit anderen Exemplaren zuzusenden.
Lóczy hatte diese Formen ursprünglich mit *Reticularia indica* vereinigt und der
jetzt mögliche Vergleich mit einem sehr umfangreichen Material ergab, dass seine
erste Bestimmung zutreffend ist. Die beiden Original-Exemplare von Yerkalo
stimmen thatsächlich mit den breiten Stücken des Pandschab überein. Ihre schein-
bare Schmalheit beruht vornehmlich auf der ungenügenden Erhaltung der Seiten-
theile. Uebrigens gehen beide Varietäten in einander über (Fig. 3) und kommen
an denselben Fundorten (Sosio, Pandschab, Lo-ping) zusammen vor. Streng ge-
nommen müsste also eigentlich der Name *Reticularia Waageni* eingezogen werden;
da er jedoch allgemein verbreitet ist und sich andererseits gegen eine Zusammen-
fassung der beiden Varietäten *(Reticularia indica* und *Waageni)* wenig einwenden
liesse, möchte ich eine Namensänderung vermeiden. Ich bezeichne also nach wie
vor die breite Form als *Reticularia indica*, rechne aber hierzu die Original-
Exemplare von Lóczy's *Reticularia Waageni. Reticularia Waageni* ist weit, von
Sicilien und Hocharmenien bis Südchina verbreitet. Man könnte sogar annehmen,
dass sie verbreiteter sei, als *Reticularia indica*, doch beruht dies nur darauf, dass
von den zwei südchinesischen Fundorten, deren Exemplare ich Herrn Dr. Yabe
verdanke, nur wenige Stücke vorliegen.

*Spirifer inaequilateralis*, den Arthaber mit *Spirifer Waageni* vereinigt, ist
nicht nur durch regelmässig auftretende Asymmetrie, sondern auch durch grössere
Höhe der Area und spitzere Form des Schnabels gut von *Spirifer Waageni* zu
unterscheiden (Taf. 28, Fig. 1).

Vorkommen der *R. Waageni s. str.*:
1) Lo-ping 1 Exemplar. Bd. IV, T. XXII, f. 6, cet. excl. Taf. 28, Fig. 2e
2) Chao-hue, Süd-China 1 Exemplar.
3) Tung-tsê-hsien (Prov. Kwei-tshóu) 1 Exemplar.
4) Tshau-tièn 2 Exemplare (Schicht γ u. ε. aus dem »Carbon«; E. Kayser
det. »*Sp. lineatus*«). Bd. IV. T. XIV, f. 6, 7, Taf. 28, Fig. 2a, b.
5) Virgal im Pandschab 1 Exemplar.
6) Djulfa 20 Exemplare. Taf. 28, Fig. 2c, d.
7) Fiume Sosio, Sicilien 10 Exemplare.

MARTINIA.

Zur Gattungsbenennung.

Taf. 7, Fig. 6a—e. Taf. 16, Fig. 9—11. Taf. 21, Fig. 6. Taf. 24, Fig. 8.

Der bei Tshau-tièn häufige *Sp. planoconvexus* wurde zu der Untergattung
(? oder Gattung) *Martinia* M'Coy gerechnet, wie sie Waagen *(Salt Range Fossils,*