National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
der bei Lo-ping häufig vorkommenden Varietät des Productus sumatrensis. Ins-
besondere stimmt die von Kayser auf Tafel XXVII, Figur 12 (Band IV) abgebildete
Brachialklappe in Bezug auf Sculptur, Grössen- und Wölbungsverhältnisse mit dem
tongkinesischen Exemplar durchaus überein. Nur zeigt Letzteres einen deutlicheren
Mediansinus. Doch glaube ich auf dieses mannigfachem Wechsel unterliegende
Merkmal keine besondere Varietät begründen zu können.
Vorkommen: Grauer Kalk von San-xa, Tongking. Das Originalexemplar
befindet sich in der Ecole des mines in Paris.
Dalmanella Frechi Fliegel.
Taf. 23, Fig. 2a, b.
1880 Orthis resupinata F. Roemer non Martin, Palaeontographica p. 6e, p. t. I, f. 5.
1901/02 Dalmanella Frechi Fliegel, Palaeontographica Bd. 48, S. 97, t. 6, f. 10.
1908 = Athyris cf. semiconcava Mansuy non Waagen, Carte géol. de l'Indochine t. 16, f. 3.
Der Umriss dieser seltenen Art, von der bisher aus Sumatra nur ein, aller-
dings gut erhaltenes grosses Stück vorliegt, ist quer-oval. Die grösste Schalenbreite
liegt nahe dem Stirnrande; der Schlossrand ist kurz, etwa halb so lang als die
grösste Schalenbreite. Die Brachialklappe ist stark gewölbt und fast kugelig. Der
Wirbel ist hoch und ragt über den Schlossrand vor. Die Area ist lang und schmal,
die Deltidialspalte bildet ein gleichseitiges Dreieck.
Die Stielklappe ist flacher als die Brachialklappe. Nahe am Wirbel beginnt
ein sich rasch verbreiternder und vertiefender Sinus, der durch sein Eingreifen in
die Ventralklappe eine starke Ausbuchtung des Stirnrandes bewirkt. Der weit
zurückgebogene Wirbel lässt zwischen sich und dem Schlossrande eine hohe, flache
Area. Die Deltidialspalte ist hier entsprechend der Höhe der Area etwa doppelt
so hoch wie breit.
Die Sculptur wird durch sehr regelmässige, dem Stirnrande parallele, con-
centrische Anwachsstreifen, sowie durch feine, radiale Streifen gebildet. Die ersteren
sind wenig zahlreich, die letzteren tragen ähnlich, wie es Davidson von der Orthis
resupinata Martin beschreibt und abbildet, zahlreiche Stachelnarben von läng-
licher Form (Fig. 2b).
In dem grauen Kalke von San-xa findet sich eine, von Mansuy mit dem
obigen Namen belegte Dalmanella, die mit der sumatranischen Form wahr-
scheinlich ident ist. Die Form der von San-xa allein vorliegenden flachen Stiel-
klappe mit dem sehr tief eingeschnittenen Sinus ist ganz übereinstimmend, sodass
hiernach die Bezeichnung keinen Zweifel erfahren würde. Da eine derartig tief
eingeschnittene Schale bei dyadischen Formen kaum wiederkehrt, ist zum mindesten
eine sehr nahe Verwandtschaft zwischen der indonesischen und der tongkinesischen
Art vorhanden. Doch will ich nicht unterlassen, auf einen Unterschied hinzu-
weisen. Die sumatranische Art zeigt zwischen den Radialstreifen zahlreiche
Stachelnarben von länglicher Form, die bei dem viel kleineren Exemplar von
San-xa fehlen. Wollte man diesem Unterschied grössere Bedeutung beimessen,
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
15
.
.
.
.
|
.
.
.
.
25
.
.
.
.
|
.
.
.
.
35
.
.
.
.
|
.
.
.
.
45
.
.
.
.
|
.
.
.
.
55
.
.
.
.
|
.
.
.
.
65
.
.
.
.
|
.
.
.
.
75
.
.
.
.
|
.
.
.
.
87
.
.
.
.
|
.
.
.
.
97
.
.
.
.
|
.
.
.
.
107
.
.
.
.
|
.
.
.
.
117
.
.
.
.
|
.
.
.
.
127
.
.
.
.
|
.
.
.
.
137
.
.
.
.
|
.
.
.
.
147
.
.
.
.
|
.
.
.
.
157
.
.
.
.
|
.
.
.
.
167
.
.
.
.
|
.
174
175
176
177
178
.
.
.
|
.
.
.
.
187
.
.
.
.
|
.
.
.
.
197
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
269
.
.
.
.
|
.
.
.
.
281
.
.
.
.
|
.
.
.
.
292
.
.
.
.
|
.
.
.
.
302
.
.
.
.
|
.
.
.
.
312
.
.
.
.
|
.
.
.
.
323
.
.
.
.
|
.
.
.
.
338
.
.
.
.
|
.
.
.
.
353
.
.
.
.
|
.
.
.
.
367
.
.
.
.
|
.
.
.
.
381
.
.
.
.
|
.
.
.
.
395
.
.
.
.
|
.
.
.
.
410
.
.
.
.
|
.
.
.
.
423
.
.
430
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.