National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
so wäre die tongkinesische Form als Varietät zu bezeichnen. Andererseits wäre
es möglich, dass die Ausbildung der Stachelnarben kein wesentliches Merkmal
darstellt. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass bei San-xa in einem grauen
chrinoidenreichen, offenbar hochmarinen Kalk Brachiopoden vorkommen, die auf
eine directe Meeresverbindung mit Sumatra hinweisen.
Vorkommen: Ein Exemplar von San-xa (Kartenblatt Pho-Binh-Gia). Gesammelt
von Zeil, Ecole des mines, Paris.
Abgesehen von den vorher erwähnten vier Arten finden sich in dem blau-
grauen, an Crinoiden-Durchschnitten reichen Kalk von Méo Vac, Dong-Va und
San-xa (im SW des Massifs von Bac-Son):
Productus cora (Méo Vac),
Productus gratiosus Waag. (San-xa, auch bei Lo-ping).
Dielasma acutangulum Waag. (Méo Vac, auch bei Lo-ping).
Die Richtigkeit dieser von Mansuy ausgeführten Bestimmungen konnte ich
durch Untersuchung der Originale bestätigen.
b) Kieselkalke von Lou-Mé-J in Süd-Yünnan.
Notothyris ovalis Gemm. sp.
Taf. 24, Fig. 7a—f.
= Rostranteris ovale Gemm. Fiume Sosio, Taf. 25, Fig. 46—51.
= Camarophoria globulina Mansuy von Waag.
Die von Gemmellaro aus Sicilien unter dem Namen Rostranteris abgebildete
Art wurde in Südchina bei Lou-Mé-J gefunden und von Mansuy als Camarophoria
globosa, richtiger globulina Waagen (Salt Range fossils t. 33) bezeichnet. Bezeichnend
für die Art ist ein tiefer, bis zum Schnabel durchgehender Sinus der Stielklappe,
dem in der Brachialklappe ein breiter Wulst entspricht. Dieser Wulst zeigt bei
erwachsenen Exemplaren eine Medianfurche, ist aber bei Jugendformen gleichmässig
gewölbt. Der bezeichnete tiefe Sinus ist auf der Figur 49 bei Gemmellaro gut
ausgeprägt und erleichtert die Wiedererkennung der Art. Allerdings sind die
sicilianischen Exemplare etwas schlanker als die chinesischen.
Vorkommen: drei verkieselte Schälchen von Lou-Mé-J sind zum Theil mit
Terra rossa gefüllt und beweisen die grosse geographische Ausdehnung der be-
zeichnenden Art. Coll. Leclere, Ecole des Mines, Paris. Im Pandschab wurden
bisher nur entferntere Verwandte der bezeichnenden Art nachgewiesen.
Anmerkung. Zusammen mit Notothyris ovalis findet sich sowohl auf Sicilien wie
nach C. Diener im Central-Himalaya eine nahe verwandte Art Notothyris mediteranea
Gemm. ¹) Die Sculptur dieser Art zeigt grosse Aehnlichkeit mit N. ovalis, doch
ist die Centralfurche der Stielklappe nicht bis zum Wirbel ausgedehnt und die
Vertheilung der Stirnfalten abweichend.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
15
.
.
.
.
|
.
.
.
.
25
.
.
.
.
|
.
.
.
.
35
.
.
.
.
|
.
.
.
.
45
.
.
.
.
|
.
.
.
.
55
.
.
.
.
|
.
.
.
.
65
.
.
.
.
|
.
.
.
.
75
.
.
.
.
|
.
.
.
.
87
.
.
.
.
|
.
.
.
.
97
.
.
.
.
|
.
.
.
.
107
.
.
.
.
|
.
.
.
.
117
.
.
.
.
|
.
.
.
.
127
.
.
.
.
|
.
.
.
.
137
.
.
.
.
|
.
.
.
.
147
.
.
.
.
|
.
.
.
.
157
.
.
.
.
|
.
.
.
.
167
.
.
.
.
|
.
.
175
176
177
178
179
.
.
|
.
.
.
.
187
.
.
.
.
|
.
.
.
.
197
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
269
.
.
.
.
|
.
.
.
.
281
.
.
.
.
|
.
.
.
.
292
.
.
.
.
|
.
.
.
.
302
.
.
.
.
|
.
.
.
.
312
.
.
.
.
|
.
.
.
.
323
.
.
.
.
|
.
.
.
.
338
.
.
.
.
|
.
.
.
.
353
.
.
.
.
|
.
.
.
.
367
.
.
.
.
|
.
.
.
.
381
.
.
.
.
|
.
.
.
.
395
.
.
.
.
|
.
.
.
.
410
.
.
.
.
|
.
.
.
.
423
.
.
430
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.