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0187 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 187 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Vorkommen: Nanking (1 Exemplar), Salt Range (unt. Theil des mittleren
Productuskalkes) und Trogkofelkalke der Teufelsschlucht bei Neumarktl in den
Karawanken (Palaeodyas).

Streptorhynchus pectiniformis (Davids.) Waag.
Taf. 23, Fig. 3.
— — Waag., Salt Range fossils T. 55, f. 4.
— — Leth. palaeos. Taf. 57a, Fig. 1a—c.

Von dieser grossen, schönen Form der Salt Range fand sich in den schwarzen
Kohlenschiefern bei Nanking ein grosses Exemplar der Stielklappe sowie 4 Bruch-
stücke. Die Bestimmung nach der Waagen'schen Abbildung, die ich vor Jahren
ausgeführt habe, kann ich nach dem Vergleich mit zahlreichen indischen Stücken
nur bestätigen. Auch die Grösse des Nankinger Exemplars stimmt durchaus mit
der Entwickelung des Pandschab überein, während bei Lo-ping zwerghafte Arten
der Gattung Streptorhynchus vorkommen.

Die Nankinger Stücke stimmen mit den Exemplaren überein, welche zahl-
reiche radiale Falten neben den Streifen aufweisen.

Daneben finden sich selten bei Virgal Stücke mit nur 7—8 Falten (statt 14—15
Taf. 23 Fig. 4). Auch bei Nanking fand sich ein Exemplar mit weniger zahl-
reichen Falten, das jedoch wohl kaum mit besonderem Namen zu belegen ist
und nur die Gleichartigkeit des Typus versinnbildet.

Streptorhynchus pectiniformis kennzeichnet in der Salt Range die obere Zone
des mittleren Productuskalkes (die Virgalstufe; Leth. palaeos. p. 648), und für
die Nankinger Kohlen dürfte demnach eine ähnliche Altersstellung anzunehmen
sein. Auch aus dem Himalaya ist die Art durch C. Diener beschrieben worden.

Dalmanella marmorea Waag. sp.
Taf. 23, Fig. 1a—f.
— — Orthis marmorea Waagen, Salt Range fossils T. 55, f. 3, 4, p. 566.

Mittelgrosse Exemplare der sehr fein gerippten, stark gewölbten Art stimmen
vollkommen mit den Abbildungen Waagen's überein; bei grossen Stücken, wie
sie bei Nanking vorkommen, erscheint der Schnabel stärker verlängert. Auch
das Innere der Stielklappe, das an einem verkieselten Exemplar von Lo-ping frei-
gelegt wurde, sieht etwas anders aus als Abbildung 3 bei Waagen. Doch über-
zeugt man sich leicht, dass in beiden Fällen die Erhaltung sehr verschieden ist.
Insbesondere sind die Rauhigkeiten der stark verlängerten Muskeleindrücke bei
dem chinesischen Exemplar viel deutlicher, während bei dem indischen Stück der
Umriss besser erhalten ist.

Sieht man von diesen Zufälligkeiten ab, so darf an dem Vorkommen der
indischen Art in Südchina nicht gezweifelt werden.

Vorkommen: Nanking, schwarzer Schieferthon. 7 Exemplare. Pandschab,
Mittlerer Productuskalk.