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0193 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 193 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Athyris Damesi Fliegel var.

Taf. 14, Fig. 5a—6b.

Spirigerella cf. grandis Waag., Lóczy, Reise des Grafen Szechenyi T. 3. f. 1—10.

Von den zahlreichen, zu Athyris oder Spirigerella gestellten Formen, die in
dem grossen Werke von Waagen abgebildet sind, ähnelt keines dem vorliegenden
Stücke derart, dass eine Vergleichung gerechtfertigt wäre. Mir liegen sämmtliche
Salt Range-Arten in gut erhaltenen Exemplaren vor und ich bin daher in sehr
viel günstigerer Lage als Lóczy, der nur nach Abbildungen bestimmen musste.
Hingegen ähnelt die mir ebenfalls in den Originalstücken vorliegende, von
Fliegel aus Sumatra beschriebene Athyris Damesi der südchinesischen Form
ausserordentlich. Insbesondere ist der scharf eingeschnittene Sinus der Stielklappe
und die zwei ausgeprägten Seitenbögen am Stirnrand bei der südchinesischen und
der indonesischen Form vorhanden. Verschieden ist lediglich der Umriss, der
bei der typischen Art (Taf. 14, Fig. 6a, b) länglich, bei der chinesischen Varietät
(Taf. 14, Fig. 5) gerundet ist.
Vorkommen: Dyas, Tzede in Yunnan (Südchina) in kieseligen Kalken; die
typische Art von Sumatra dürfte wohl ebenfalls dyadisch (nicht carbonisch) sein.


Rhynchonella (Uncinulus) timorensis Beyr.

Rhynch. timorensis Beyrich, Kohlenkalkfauna Timor p. 72, t. 1, f. 10 (1864).
Uncinulus Theobaldi Waagen, Salt Range fossils I T. 34, Fig. 1, p. 425.
Uncinulus timorensis Diener, Himalaya fossils I (Chiti Nr. 1) p. 69, T. 10, f. 7—10.
Uncinulus timorensis Lóczy, Reise des Grafen Szechenyi p. 112, T. 4, f. 10.

Ich erwähne die von Diener und Lóczy richtig bestimmte und mit Waagen's
U. Theobaldi zutreffend identificirte Form nur, um zu bemerken, dass ich durch
directen Vergleich mit Exemplaren der mittleren Productuskalkes von Warcha
die unbedingte Uebereinstimmung der nordwestindischen und der
chinesischen Exemplare feststellen konnte.
Vorkommen: Mitte der Dyas. Yerkalo, Lant-san-kiang; Himalaya, Timor und
Pandschab.
Die mit der obigen Art auf Timor und im Himalaya vorkommenden
Ammoneen verweisen auf Palaeodyas, die indischen Ceratitiden des mittleren
Productuskalkas (Zone des Xenodiscus carbonarius) auf untere Neodyas. Man kann
also nur im allgemeinen von der Mitte der Dyas sprechen.


Camarophoria Purdoni Dav.

L. v. Lóczy, Reise d. G. Szechenyi III S. 113, T. 4, F. 9, p. 113.

Das Etiquett Lóczy's trägt nur die Bezeichnung Camarophoria ? cf. Purdoni
Davidson, während im Text die Bestimmung mit grösserer Sicherheit erfolgt ist.