国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

> > > >
カラー New!IIIFカラー高解像度 白黒高解像度 PDF   日本語 English
0221 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 221 ページ(白黒高解像度画像)

New!引用情報

doi: 10.20676/00000260
引用形式選択: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR読み取り結果

Dav.), Productus Cora, semireticulatus und Derbyia cf. senilis Phill. carbonisch-
dyadisch sind. Immerhin erinnern manche der übrigen Productiden¹) an Carbon,
wobei jedoch die Wahrscheinlichkeit besonders zu bethonen ist, dass verschiedene
Horizonte vorliegen.

Mittlere Dyas: Lo-ping.

Für die Deutung der zwischen den chinesischen Dyaskohlen auftretenden
marinen Fauna ist der Vergleich mit dem Himalaya und der Salt Range in mehr
als einer Beziehung wichtig: Die chinesischen Exemplare sind — abgesehen von
den überall vorkommenden Productus-Arten und einigen Zweischalern — durch-
gängig kleiner als die nordindischen. Dies trifft besonders für Lyttonia, Richt-
hofenia, Retzia, Derbyia, Orthothetes und Bellerophon, sowie für die Zwergformen
von Platyceras und Gervilleia zu. Besonders merkwürdig sieht die chinesische
Miniaturausgabe der riesenhaften indischen Derbyia grandis aus.
Offenbar war die schlammige See dem Wachsthum dieser Formen nicht
günstig, die in den reinen Kalk absetzenden Gewässern Nordwestindiens die beste
Stätte für ihr Gedeihen fanden.
Mit der geringeren Grösse gehen gewisse Eigenthümlichkeiten des Wachs-
thums Hand in Hand, denen man jedoch keine Wichtigkeit für die Artabgrenzung
beimessen darf.
In Lo-ping hat die schlammige Bodenbeschaffenheit nur die Grösse der
Individuen, nicht die Mannigfaltigkeit der Thierwelt beeinflusst. Dagegen enthält
Nan-king trotz des vorliegenden recht umfangreichen Materials eine artenarme
Fauna, in der ebenfalls Productus-Arten von bedeutender Grösse überwiegen.
Daneben fehlen allerdings riffbildende Korallen (Lonsdaleia) nicht.
Ich gebe zunächst die Uebersicht der 18 oder 19 Vorkommen von mariner
Dyas die mit Ausnahme von 3 Provinzen²) überall im mittleren und nördlichen
China d. h. südlich des Tsing-ling-shan palaeontologisch nachgewiesen worden sind:

Provinz Fundort Entdecker und
Museum³)

Hönan Yü-tshóu (J-tshóu); der Ort liegt im NO Mus. Kyoto
von Nan-yang-fu am Sudrande des
Fu-niu-shan