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0242 China : vol.5
China : vol.5 / Page 242 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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*Pt. Bavieri n. sp.*, *Cycadolepis corrugata n. sp.*, *C. granulata n. sp.*, *C. cf. villosa*
Sap., *Baiera Guilhaumati n. sp.*, *Trioolepis n. g.*, *T. Leclerei n. sp.*, *Conites*
*Charpentieri n. sp.*, *Conites sp.* (3 verschiedene *sp.*), *Araucarioxylon Zeilleri* Crié.
Unter den 54 beschriebenen Pflanzen-Arten sind 19 schon von anderen
Fundorten bekannt, 5 konnten wegen zu unvollständiger Erhaltung nicht genauer
bestimmt werden. 29 Arten sind neu, zeigen aber zum grössten Theil nahe
Beziehungen zu schon beschriebenen Arten. Von den 19 bekannten Arten sind
5 bisher nur im Rhaet, oder im Rhaet und im unteren Lias gefunden worden,
7 weitere Arten gehören der indischen Flora an, und zwar den triadischen
Gondwana-Schichten.
Hieraus dürfte hervorgehen, dass die tongkinesischen Pflanzenreste ein jung-
triadisches oder altjurassisches Alter besitzen, aber nicht dem Palaeozoicum zu-
gehören. Das Alter dürfte also r h a e t i s c h sein.

b) Rhaetkohlen in Yünnan.

Im südlichen China wurden durch M. Leclere im Osten von Yünnan und
in Kwéitshóu kohlenführende Schichten angetroffen, die von Schichten mittlerer
und unterer Trias unterlagert und von unterem Jura überlagert werden. Diese
südchinesischen Schichten enthalten dieselbe Flora, welche Zeiller aus Tongking
beschrieben hat: *Cladophlebis Roesserti* Presl., *Ctenopteris Sarrani* Zeiller,
*Taeniopteris cf. immersa* Nath., *T. Leclerei n. sp.*, *Taeniopteris sp.*, *Glossopteris*
*indica* Schimp., *G. angustifolia* Brongn., *Dictyophyllum Nathorsti* Zeiller, *Cla-
thropteris platyphylla* Göpp., *Schizoneura cf. Carrerei n. sp.*, *Ptilophyllum acuti-*
*folium* Morris, *Pterophyllum (Anomozamites) inconstans* F. Braun, *P. multi-*
*lineatum* Shirley. Ganz besonders wichtig und mit Ostindien übereinstimmend
ist das H i n a u f r e i c h e n v o n *G l o s s o p t e r i s i n d i c a* in die jüngste Trias.
Allerdings darf man nicht, wie es E. Kayser auch neuerdings noch unbegreiflicher-
weise in seinem Lehrbuch befürwortet, die indischen Panchet-Sandsteine mit
Belodon als »permisch« deuten wollen. Schon durch F. v. Richthofen sind
rhaetische Pflanzenschichten aus Hupéi (Kwéi-tshóu am Yang-tszé) und aus der
Mongolei (Hsi-ying-tszé) bekannt geworden.
Die kohlenführenden Schichten treten im südlichen China auf bei Tai-Pin-
Tshang im Norden von Yünnan (ein Flöz von 2 m), ebenso in der Umgebung
von Ma-Chang, wo zahlreiche Minen in gleichen Schichten im Betriebe sind,
ferner bei Kiang-Ti und Mi-Leu.

c) Die Jura-Kohlen Nord-Chinas (Tshili, Shansi, Mongolei)
und von Sz'-tshwan.

Die Entwickelung kohlenführender Schiefer und Sandsteine dauert während
der Juraperiode in China an. Schenk fasst seine eingehenden Untersuchungen
über die reichen Sammlungen F. v. Richthofen's und die Funde früherer
Beobachter zusammen (IV, 245, 265):