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0021 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 21 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

deutlich erkennen lässt. Die Area ist im Verhältniss hoch und von oben her
durch ein Pseudodeltidium geschlossen.

Eine sichere Speciesbestimmung ist unmöglich, da die Oberfläche kaum
irgendwo unversehrt erhalten ist. Doch stimmt das erwähnte grössere Exemplar
mit einem Pahlen'schen Originale, das sich im Breslauer Museum befindet,
wenigstens in allen wahrnehmbaren Merkmalen überein. Die Identificirung mit
der Art des baltischen Echinosphäritenkalkes kann jedoch nur mit Vorbehalt
erfolgen.

Vorkommen 50 li SW von Tshönnkiang, Provinz Kiangsu. Eine andere
Orthisina (O. cf. hemipronites) lag mir von I-tshóu-fu, Provinz Hupéi, vor, wo sie
mit Illaenus und Isotelus sp. zusammen vorkommt.

Orthis cf. calligramma Dalm.

Ein schlecht erhaltenes Bruchstück der bekannten viel citirten Art stimmt
mit den Formen überein, die Kayser unter diesem Namen von Kiau-tshang-pa
beschrieben hat (China. IV. Taf. III Fig. 10—13).

Ueber die Horizontirung des Untersilur vom Lun-shan.
(Prov. Kiangsu.)

Obgleich die vorliegenden Reste spärlich und keineswegs günstig erhalten
sind, ist eine Altersbestimmung mit ziemlicher Genauigkeit möglich. Raphistoma
sinense Frech (s. u.) und Asaphus deuten im Allgemeinen auf Untersilur hin,
Endoceras duplex Wahle., dessen Bestimmung kaum zweifelhaft ist, und
Orthisina squamata Pahlen, welche der baltischen Art jedenfalls sehr nahe steht,
sind auf die tieferen Horizonte dieser Abtheilung beschränkt. Auch die
sonstigen, nicht genau bestimmbaren Reste entsprechen der Deutung als tieferes
Untersilur (= baltischer Orthocerenkalk = Arenig in England und Chazy-Calciferous
in Nordamerika). Als Beispiel eigenthümlicher petrographischer Uebereinstimmung
ist ein ebenfalls vom Lun-shan stammendes Handstück zu erwähnen, welches
dem baltischen Backsteinkalke entspricht.

Das Vorkommen von tief-untersilurischen Schichten ist für China wichtig;
vorher war durch Kayser (China, IV. p. 48) nur Obersilur von Kiau-tshang-pa
und Tshau-tién (= Llandovery bezw. Wenlock), sowie höheres Untersilur von
der erstgenannten Localität bekannt geworden. Hier finden sich neben dem
im ganzen Untersilur verbreiteten Asaphus Reste von Calymmene und Trinucleus;
beide Gattungen erreichen erst im oberen Theil des Untersilur grössere Häufigkeit.
Die nach der grossen Häufigkeit der Gattung Trinucleus genannten Schichten
kennzeichnen die obere Grenze des Untersilur. Auch E. Kayser bezeichnet
das Alter des dunkelen Trilobiten-Kalkes von Kiau-tshang-pa als unter- oder
mittelsilurisch.

1*