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0058 China : vol.5
China : vol.5 / Page 58 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000260
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weicher Schieferthon und der Goniatit selbst ist in Brauneisenstein erhalten, ent-
spricht also einem umgewandelten Pyrit-Steinkern. Es liegt die flache typische Form
des eigentlichen Tornoceras simplex L. v. Buch vor. Die Art, die be-
kanntlich schon im oberen Mitteldevon auftritt, erreicht die Höhe der Entwickelung
im unteren Ober-Devon, ohne über diese Zone hinauszugehen. Die Facies der
Goniatiten-Mergel findet sich, wie ich wiederholt betont habe, nicht nur in dem
Eifeler Ober-Devon, sondern auch bei Cabrières in Süd-Frankreich und ihre
Verbreitung bis Süd-Yünnan besitzt somit grosses Interesse.
Der Fundort ist La-Li-ha, Süd-Yünnan ¹). Eine Aufzählung der europäischen
Fundorte von Tornoceras simplex würde auf eine Wiederholung aller Vorkommen
von unterem Oberdevon herauskommen.

E. Mitteldevonische Korallen und Crinoiden aus Süd-Yünnan.

Cyathophyllum vermiculare Goldf.
Taf. 6 Fig. 3a, b.

Cyathophyllum vermiculare Goldf. Petrefacta Germaniae. I. 1826, t. 17, f. 4.
Cyathophyllum vermiculare M. Edwards et Haime, Polypiers palèozoiques. 1851. pag. 363.
Cyathophyllum (?) variabile Schlüter, Sitzungsberichte der niederrheinischen Gesellschaft für
Natur und Heilkunde in Bonn. 1885. pag. 10.
Cyathophyllum robustum Maurer, l. c. pag. 95. t. 2, f. 1.
Cyathophyllum vermiculare Frech, Cyathophylliden u. Zaphrentiden p. 62 Taf. II (XIV). Fig. 1,
2, 3. 3a. 5.

Einfach, nur selten durch Knospen sich vermehrend. Gestalt subcylindrisch
oder cylindrisch, im letzteren Falle oft unregelmässig gewunden. Septalstreifen
deutlich. Der Durchmesser steigt bei europäischen Exemplaren bis zu 3 cm,
die Länge bis zu 11 cm; die chinesischen Stücke bleiben kleiner. Zahl der Septa
30 + 30 — 38 + 38. Die Septa erster Ordnung zeigen im Mittelpunkt zuweilen
die Neigung, sich umeinander zu drehen oder sind in der Ebene der Seitensepten
etwas verlängert. Die Septa zweiter Ordnung ragen meist nur zackenartig hervor,
erreichen jedoch zuweilen ²⁄₃ der Länge der Primärsepta. Die Septa zeigen
in besonders gut erhaltenen Kelchen schwach entwickelte Septalleisten, die zuweilen
auch in Längsschnitten sichtbar werden. Die Ungleichheit der Septa erster und
zweiter Ordnung tritt auch im Kelch deutlich hervor. Die Theka ist verdickt.
Das Blasengewebe nimmt ²⁄₃ und mehr von dem gesammten Durchmesser
ein. Die Blasen sind gross und schräg nach oben und aussen gerichtet. Von
denselben ist eine mittlere Zone horizontaler Dissepimente scharf abgegrenzt;
letztere stehen in den angrenzenden Interseptalräumen in verschiedener Höhe und
können daher nicht als durchgehende »Böden« betrachtet werden. Diese