National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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geführt sind i. a. recht wenig. Trotzdem hat Fliegel die Uebereinstimmung
richtig erkannt und ich kann diese Bestimmung an der Hand eines sehr umfang-
reichen Vergleichsmaterials aus der Salt Range nur bestätigen. Die Art erreicht
hier in dem mittleren Productuskalk die Höhe ihrer Entwickelung und zeigt auch
mannigfache z. Th. noch nicht beschriebene Varietäten sowie eine verwandte Form,
R. indica. Das erste Auftreten von R. grandicosta fällt in das oberste Carbon
Russlands.
Vorkommen: Lo-ping; 4 durchgängig kleine Exemplare sowie ca. 40 Ver-
gleichsstücke aus Indien.
Die Durchschnittsgrösse der chinesischen Exemplare beträgt bei dieser Art
— wie im allgemeinen — nur etwa ein Drittel der specifisch übereinstimmenden
Formen aus der Salt Range.
SPIRIFER.
Spirifer (Reticularia) indica Waag.
Taf. 28, Fig. 4a, 4b.
== Spirifer lineatus E. Kays. (non Mart.) ex parte IV T. 22 f. 7, 8.
== Reticularia indica Waagen Salt Range T. 43 f. 5. (Mittlerer Productuskalk).
== Reticularia affinis Gemmellaro Fiume Sosio T. 34 f. 5—8 (Rocca di S. Benedette).
Ausser der auf Fig. 8 abgebildeten grossen Stielklappe und dem kleinen
Jugendexemplar (Fig. 7) rechne ich noch eine nicht abgebildete Brachialklappe
hierher, die handschriftlich von E. Kayser als Sp. lineatus bezeichnet ist. Die
Art unterscheidet sich im Umriss durch grössere Breite von dem eiförmig runden
Sp. Waageni. Vom Fiume Sosio, wo auch Sp. Waageni vorkommt¹), liegen zwei
gut erhaltene Exemplare vor, die durchaus mit den chinesischen Stücken über-
einstimmen und deren Bestimmung erleichtern. Auch von Djulfa liegen zahlreiche
von mir gesammelte Stücke vor. Die von Loczy beschriebene und abgebildete
»breite Form« von Reticularis Waageni dürfte ebenfalls hierher gehören.
Spirifer (Reticularia) Waageni Loczy em.
Taf. 28, Fig. 2a—3.
== Spirifer lineatus Kays. (non Mart.) ex parte T. 22 f. 6 cet excl.
Die mittelgrosse schmale Form stimmt im Umriss und Sculptur vollkommen
mit der bei Djulfa häufigen Sp. Waageni überein, die Loczy zuerst von Yer-ka-lö
(Südchina) benannt hat (vergl. unten). Auch die Sculptur ist vollkommen über-
einstimmend. Als einziger Unterschied könnte man die etwas geringere Dicke
der chinesischen Exemplare angeben. Doch nehme ich keinen Anstand trotz
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