National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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*Martinia cf. glabra* Loczy von Tshung-tjen (Loczy, *Reise d. Grf.* Széchenyi,
t. 5, f. 14) dürfte — trotz seiner fragmentaren Erhaltung ebenfalls zu *Martinia
semiplana* zu stellen sein. Nur durch directen Vergleich der Originalexemplare
liess sich dies Ergebniss erzielen, umsomehr als auch durch eine sehr vorsichtige
Präparation etwas mehr von der Area blossgelegt werden konnte. Immerhin ist
eine Bestimmung nur mit Vorbehalt möglich.
FAMILIE ORTHIDAE.
*Dalmanella subquadrata* Fliegel.
Taf. 18, Fig. 2.
1883 *Orthis Pecosi* Kayser *non* Marcou IV, p. 177, T. XXIV, f. 1.
1900 *Dalmanella subquadrata* Fliegel *Palaeont.*, Bd. 48, p. 126.
Die Unterschiede von *D. Pecosi* bestehen, wie Fliegel zutreffend betont hat,
in der starken Wölbung beider Klappen, dem subquadratischen Umriss und der
Einkrümmung des Wirbels. Fig. 2.
Ich habe die Originale von Kayser noch mit *Dalmanella indica Waag. sp.*
verglichen und feststellen können, dass *D. subquadrata* sich von dieser Art durch
gröbere Berippung und viel niedrigere Area der Stielklappe unterscheidet. Auch
ist *D. subquadrata* viel länger als die runde oder seitlich ausgedehnte *D. indica*.
Fig. 1a (Kayser) auf deren Schale eine kleine Crinoidenwurzel angewachsen ist,
wurde nach erfolgter Präparation noch einmal abgebildet (Taf. 18, Fig. 2).
Die in zwei Exemplaren vorliegende Form von Lo-ping ist also eine der
wenigen Local-Arten, die sich ausschliesslich in Südchina finden.
*Dalmanella indica* Waag. var.
Taf. 18, Fig. 1a—1c.
Vergl. Waagen, *Salt Range*, T. 56, f. 7, 8, 14, 16, p. 177.
= *Orthis Pecosi* Kayser *(non* Marcou) ex parte IV, p. 177.
Die aus dem mittleren China stammenden Dalmanellen stehen zweifellos
den mir vorliegenden Originalexemplaren aus der Salt Range ausserordentlich
nahe. Leider lässt die mangelhafte Erhaltung der verkieselten Schale der indischen
Stücke eine directe Vergleichung nicht ganz sicher erscheinen.
Sieht man hiervon ab, so ähneln die von E. Kayser als *O. Pecosi*
bezeichneten, von ihm nicht abgebildeten chinesischen Exemplare einem etwas
breiteren Stück von Kalabagh mehr als einem kreisrunden Exemplar von Jabbi.
Eine Verwechselung mit *D. subquadrata* ist ausgeschlossen.
Vorkommen: Ein Exemplar von Lo-ping, zwei Exemplare aus der Provinz
Hupéi, südl. Wutshang-fu (Coll. v. Richthofen und Dr. Yabe), endlich zwei
Stücke aus der *Salt Range*.
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