National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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zum Theil (Fig. 1, 4)¹) auch noch der innere Abdruck der Concavklappe sichtbar
ist, denen die Schleppe der Concavklappe aber regelmässig fehlt.
2) Productus »Nystianus lopingensis Kays.« umfasst ausschliesslich Concav-
Klappen, an denen die Schleppe regelmässig erhalten ist.
Auch bei dieser letzteren Erhaltung sind wiederum zwei Modalitäten möglich:
a) Entweder springt der winkelige Theil der Concav-Klappe, das sogenannte
Knie ab; dann ist der Querschnitt gerundet (Taf. XXVIII, f. 1) und E. Kayser
konnte diese Stücke für »Ventralklappen« halten.
b) Oder das Knie bleibt erhalten, dann entsteht ein winkeliger Quer-
schnitt, der die betreffenden Exemplare als »Dorsalklappen« erscheinen liess
(unsere Fig. 1b). Der Gegensatz von a) und b) wird dadurch verstärkt, dass die
dicke Schale sich entweder derart abspaltet, dass die Aussenseite oder derart, dass
die Innenseite der Concavklappe sichtbar wird; (Letztere zeigt dann den Schloss-
fortsatz und die Muskeleindrucke, Taf. 19, Fig. 3, 3a).
Des Räthsels Lösung ergab sich für mich durch die mit Vorsicht ausgeführte
Präparation des Originalexemplars von Taf. XXVI, Fig. 3; dadurch dass die Concav-
klappe freigelegt wurde, sprang rechts ein Theil des Knies ab, sodass hier das
Bild von Taf. XXVIII, Fig. 1 entstand, unmittelbar daneben aber der Erhaltungs-
zustand von Taf. XXVIII, Fig. 2 mit erhaltenem Knie sichtbar wurde. Unsere
Fig. 1a (Taf. 19) zeigt beide Erhaltungszustände neben einander.
Der Irrthum Kayser's wäre vermieden worden, wenn die bei Lo-ping zahl-
reich (16) vorkommenden Stücke etwas sorgfältiger präparirt worden wären. An
Stelle der durch die Namengebung »aculeatus« und »Nystianus« ausgedrückten
Beziehungen auf das Carbon tritt nun die Verwandtschaft mit den dyadischen
Djulfa-Kalken.
Die nahe Beziehung der Lo-pinger Form zu dem armenischen Productus
(Marginifera) intermedius hat Fliegel mit Recht betont. Die Djulfa-Art
ist ein wenig breiter und auf der Vorderseite mit weniger deutlichen Rippen ver-
sehen; doch sind diese Unterschiede nur bei erwachsenen Stücken überhaupt
wahrnehmbar. Die Jugendexemplare von Djulfa und Lo-ping stimmen vollkommen
überein. Ich ziehe daher beide zusammen unter dem Abich'schen Namen:
Productus (Marginifera) helicus Abich (em. Frech) var.
Das etwas bedeutendere Grössenwachsthum der Lo-pinger Form wird durch den
Zusatz »var.« in genügender Weise betont; es ergibt sich also die Synonymik:
Productus (Marginifera) helicus Abich em. Frech.
= Productus intermedius helicus Abich.
= Productus Nystianus lopingensis Kays. (Concav-Klappe T. XXVIII, f. 1—5).
= Productus aculeatus var. Kays. (non Martin T. XXVI, f. 1—5, Convex-Klappe).
Die Art ist bei Lo-ping sehr häufig und die Ausführung der Kayser'schen
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