National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Am Fluss Gussass, bei Djulfa, in Sz'-tshwan und Yünnan sind die sonstigen
mit *Sp. planoconvexus* vorkommenden Arten dagegen dyadisch und zwar weisen
sie auf die untere Neodyas hin.
*Aviculopecten coxanus* Meek *and* Worth *mut. nov. sinensis.*
Taf. 25, Fig. 8, 9. Taf. 29, Fig. 7.
Vergl. F. B. Meek, *Report on the palaeontology of eastern Nebraska* Washington 1872 T. 9, f. 2,
p. 126.
Die kleinen, ziemlich gleichseitig begrenzten Schälchen zeigen in der linken
(oberen) Klappe feine alternirende Radialstreifen und noch feinere Anwachslinien,
in der rechten Klappe nur die Letzteren; Radialstreifen sind nur auf den Ohren
der rechten Klappe sichtbar. Die recht gut ausgeführten Abbildungen von Meek
stimmen mit den oberflächlich vortrefflich erhaltenen Schälchen aus China überein;
nur sind die amerikanischen Exemplare kaum halb so gross wie die chinesischen.
Die Radialstreifung der Ohren ist jedoch vielfach bei den chinesischen Stücken
undeutlich, dagegen sind Radialstreifen auf dem Haupttheil der rechten Klappe
sichtbar. Bei der sonstigen Uebereinstimmung der Sculptur und Form dürfte nur
eine Bezeichnung als mut. für die chinesischen Vorkommen angebracht sein.
Vorkommen: Ausserordentlich häufig in den Kohlen begleitenden Brand-
schiefern ε des Tapashan-Profils bei Tshau-tien; ausserdem in Illinois und in der
Schicht C von Nebraska city. Letztere bildet den Uebergang von Carbon zur Dyas.
Die vorliegende Mutation ist wahrscheinlich ident mit einer unbenannt
gebliebenen Art, welche Diener aus dem Liegenden der Kulingschiefern des
Himalaya abgebildet hat. *Aviculopecten sp.* stammt aus dem Sandstein im Liegenden
der Kuling-Schiefer nördlich von Po (Diener, *Permian fossils Central Himalaya*
Taf. VIII, f. 3a, b). Zwischen dieser Abbildung, die allerdings ein wesentlich
grösseres Exemplar darstellt, und den Exemplaren des Tapashan-Profils besteht
überhaupt keinerlei Unterschied, sodass ich keinen Anstand nehme, die unbenannt
gebliebene Form des Himalaya mit dem bei Tshau-tien vorkommenden *Aviculopecten*
zu identificiren.
Somit würde die amerikanische Zwergform der Grenze von Carbon und
Dyas, die grösser werdende asiatische Mutation der jüngeren Dyas des Himalaya
und China's angehören.
*Lima Dieneri* Frech.
Taf. 25, Fig. 5a, b.
*Lima sp. ind. aff. retifera* Shumard, C. Diener, *Permian fossils; Central Himalaya* Taf. III,
Fig. 2a, b, p. 63.
Aus den Kulingschiefern des Central-Himalaya von Malla Sangcha hat
C. Diener eine mit *Lima retifera* Shum. verwandte Art beschrieben¹), aber wegen
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