National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0178 China : vol.5
China : vol.5 / Page 178 (Color Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000260
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

Notothyris simplex Waagen.
Taf. 24, Fig. 6a—c.
— — Salt Range fossils p. 389, T. 28, f. 11, 12.
== Hemiptychina sparsiplicata Mansuy von Waagen.

Das winzige Schälchen welches mir im verkieselten Kalke vorliegt, stimmt
vollständig mit den Abbildungen T. 38, f. 10, 11 bei Waagen überein. Man
erkennt insbesondere eine glatte Schale, die nur drei deutliche Falten am Stirn-
rande erkennen lässt. Dagegen zeigt Hemiptychina sparsiplicata Waagen T. 27,
Fig. 5 und 6 am Stirnrande im Allgemeinen 4—6 Falten, die unter Umständen
(so auf Figur 6c), ganz verschwinden können; niemals ist aber eine tiefein-
geschnittene Kerbung am Stirnrande ausgebildet, wie bei dem vorliegenden
Exemplar. Für die weitere Unterscheidung von Hemiptychina sparsiplicata und
Notothyris simplex kommt noch hinzu, dass die letztere Art einen sehr viel
spitzeren Schnabel besitzt, als Hemiptychina sparsiplicata.
An der Altersbestimmung wird Nichts geändert, da die eine wie die andere
Art dem mittleren Productus-Kalke angehört.
Vorkommen: Lou-Mé-J, Südchina. Sammlung Leclère, école des mines,
Paris 1 Exemplar.

Spirifer (Reticularia) indica Waagen.
Vergl. Taf. 28, Fig. 4a, b.
— — Litteratur vergleiche oben.

Von Lou-Mé-J liegen mir zwei kleine Exemplare eines verkieselten Spiriferiden
vor, die auf Grund ihrer mittelbreiten Form und der bezeichnenden Oberflächen-
Sculptur wohl sicher mit dem Namen der weit verbreiteten Art zu belegen sind.
Näheres über die Abgrenzung der Art von anderen verwandten Formen enthält
die obige Beschreibung Seite 118. Die beiden Stücke lagen als Athyris sp. in
der Ecole des mines.

Spiriferina ornata Waagen var. nov. orientalis.
Taf. 27, Fig. 6a, b.
== Spirifer Blasi Mansuy von de Verneuil.

Der von de Verneuil aus dem Zechstein Russlands beschriebene Spirifer
Blasi, mit dem das vorliegende Exemplar verglichen wurde, zeigt eine durch-
gehende Bündelung der Rippen, weicht also von dem vorliegenden Stück ab,
bei welchem nur der Sinus zwei und der Wulst eine Secundarrippe aufweist.
Das vorliegende Exemplar bildet eine Varietät der indischen Spiriferina ornata¹)
Waag. und unterscheidet sich von dieser Art:
1) durch die erwähnte Sculpturirung von Sinus und Wulst,
2) durch grössere Zahl der Seitenrippen.