National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Allerdings unterscheidet sich schon dieses Exemplar durch etwas feinere
Berippung von den zahlreichen grober sculpturirten Exemplaren. Das chinesische
Stück ist wiederum auf der Stirnseite noch feiner gerippt als das Exemplar von
Kalabagh.
Angesichts des unmerklichen Uebergangs möchte ich von einer besonderen
Bezeichnung absehen.
Vorkommen: Wu-tshang (Prov. Hupéi) und Yü-tshou (»I-tshóu«) (Prov.
Honan) (durch Dr. Yabe.)
Productus lineatus Waag.
(Litteraturangaben s. o.)
Aus schwarzen Kalken von Ho-chang, Provinz Kwéi-tshóu, legte Herr
Dr. Yabe mir feinrippige Exemplare des typischen breiten, mit Stacheln versehenen
Prod. lineatus Waag. vor.
Die vollkommene Uebereinstimmung der drei Exemplare mit dem Stück von
Nanking ist erwähnenswerth.
Spirifer (Reticularia) inaequilateralis Gemmellaro.
Taf. 28, Fig. 1a, b.
= Ret. inaequilateralis Gemmellaro, Fiume Sosio Taf. XXXV, Fig. 2—25.
Die ungleichseitig gebauten Schalen sind vor allem durch Höhe der Area,
Zuspitzung des Wirbels und scharfe Umbiegung desselben in beiden Schalenhälften
ausgezeichnet. Beide Merkmale zeigen bei dem sicilischen Vorkommen eine un-
gemein grosse Variationsbreite, die sogar Gemmellaro trotz seiner Vorliebe für
die Schaffung zahlreicher Arten anerkennt. Zwei Exemplare aus schwarzem
Schieferthon von Tung-tszĕ unterscheiden sich zwar durch bedeutendere Grösse
und schärfere Ausprägung des Sinus von den vorliegenden europäischen Exemplaren;
ich möchte sie aber dennoch mit dem Namen der sicilischen Art belegen, da das
Hauptmerkmal, die scharfe Einkrümmung des zugespitzten Wirbels, unverkennbar ist.
Die biologische Entwicklung der Dyas-Spiriferen zeigt stets in den rein kalkigen
Ablagerungen den grössten Formenreichthum; in die thonig-kalkigen Facies sind
offenbar nur einzelne Arten eingewandert und erhalten geblieben; so finden sich
am Fiume Sosio 6 Reticularien, am Araxes bei Djulfa in Hoch-Armenien nur
noch 3 Arten¹), wenn auch in ziemlicher Häufigkeit, in der Salt Range ist die
Zahl etwas grösser, in Süd-China treten an jedem einzelnen Fundort eine, höchstens
2 Arten auf. Es kann dieser Unterschied nicht an der Dürftigkeit der Auf-
sammlungen liegen, da ja z. B. bei Lo-ping die Gattung Productus sehr artenreich
entwickelt ist.
Vorkommen: Tung-tszĕ, Südchina, Prov. Kwéi-tshóu; 2 Exemplare in der
Universitätssammlung zu Kyoto.
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