National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Spirifer rugulatus Kutorga.
Taf. 14, Fig. 7a—7c. Vergl. Taf. 24, Fig. 2a—f.
Spirifer cfr. alatus Schloth bei Lóczy, Reise des Gr. Szechenyi III t. 5, f. 9.
Vergl. Frech, Zeitschr. deutsch. geol. Ges. 1898 t. 4, f. 3 und Leth. palaeoz. t. 62, f. 30.
Der mangelhaft erhaltene Rest, den Lóczy mit Vorbehalt mit der Form des
europäischen Zechsteins vergleicht, steht derselben zweifellos nahe, unter-
scheidet sich jedoch von den typischen Thüringer Exemplaren durch schmaleren
Sinus und weniger ausgeprägter Berippung.
Hingegen stimmt Spirifer rugulatus aus dem russischen Zechstein, der mir
in zahlreichen Stücken zum Vergleich vorliegt, mit den chinesischen Exemplaren
überein. Diese Art ist verhältnissmässig schmaler und besitzt schmaleren Sinus
und weniger ausgeprägte Rippen.
Vorkommen. Das chinesische Exemplar stammt von Tali-shan bei Yung-
tshang-fu (Yünnan), die tongkinesischen Stücke (p. 152) von San-xa, die
russischen von Ssamara und Orenburg; ausserdem konnte ich früher die Art am
Djilin-Bilin-Pass (Nordost-Persien), sowie in Tasmania nachweisen.
Athyris protea var. armeniaca Arth. emend. Frech.
Taf. 27, Fig. 9b.
Spirigera subtilita var. armenica Arthaber, Palaeozoicum in Hocharmenien und Persien p. 277,
T. 23, f. 6—7d.
Zu der amerikanischen Athyris (Seminula) subtilita Hall hat Arthaber eine
bei Djulfa verhältnissmässig selten vorkommende Form gestellt, die ich eher als
eine durch schwächere Ausprägung des Sinus gekennzeichnete Varietät der Athyris
protea ansehen möchte. Zwar zeigen auch die Abbildungen, welche Hall, Pal.
New York Vol. VIII, pl. 17—26 von Athyris subtilitta giebt, eine grosse Mannig-
faltigkeit der Form und sogar der Muskeleindrücke der Stielklappe. Doch sind
die zahlreichen Exemplare der Athyris subtilita, die mir aus Lasalle und Prairie
du Long in Illinois vorliegen, ausnahmslos durch eine sehr kräftige, ja grobe
Anweichsstreifung gekennzeichnet. Bei Athyris protea und der von Arthaber
zu A. subtilita gestellten Varietät derselben sind dagegen die Anwachsstreifen
ausserordentlich zart und fein. Der Unterschied ist umso auffälliger, als Ath. protea
durchschnittlich drei Mal so gross wird als A. subtilita. Auf Grund dieses Sculptur-
unterschiedes möchte ich also dem Vorgehen der Amerikaner folgen und Seminula
subtilita zu einer anderen Gruppe bezw. Untergattung stellen, die sich, abgesehen
von der Sculptur, auch noch durch innere Unterschiede trennen lässt.
Abgesehen von Djulfa liegt mir eine mit der Ath. protea var. armeniaca
übereinstimmende Form von Tungye in Süd-China zahlreich vor. (Coll. Yabe).
Die stratigraphische Bedeutung des Nachweises der Athyris protea var. in
China ist um so grösser, als die formenreiche Art eben wegen der ausserordentlich
feinen Sculptur ziemlich isolirt steht.
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