National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Mittellinie einen schwach ausgeprägten Sinus. Die Sculptur besteht, wie bei der
armenischen Art, aus feinen unregelmässig wechselnden Radialrippen und sehr
feinen Anwachsstreifen. Zwischen 8—12 feinen Rippen ist je eine stärkere
ausgebildet.
Es ist von Interesse, dass neben dem bei Lo-ping vorkommenden Orthothetes
ensarcos Abich spec. auch die zweite von Lo-ping beschriebene Art im Südosten
Asiens vorkommt. Das eine vorliegende Exemplar wurde südlich Wu-tshang
in der Provinz Hupéi gefunden und kommt zusammen mit Dalmanella indica
vor. Dass Orthothetes armeniacus bisher nur im Djulfa-Kalk gefunden worden ist,
kommt für die Altersbestimmung wohl nur dieser im Alter unserem unteren Zech-
stein gleichstehende Horizont in Frage.
**Kieselkalke der Neodyas von Hsin-tan, Mitan-Klamm am Yangtszé
Provinz Hupéi.**
*Productus (Marginifera) spinuloso-costatus* Abich.
Taf. 27, Fig. 1a—2b.
Drei kleine mehr oder weniger gut erhaltene Producten stimmen mit dem
vorliegenden Prod. aculeatus von Visé scheinbar überein. Es sind kleine kugelige,
gewölbte Convex-Klappen, deren Stacheln unregelmässig über die ganze Oberfläche
vertheilt, vornehmlich aber in den Seitentheilen entwickelt sind. Eine verwandte
Art aus den Fusulinenkalken Russlands zeigte ausserdem Längsstreifen.
Trotz einer gewissen Habitus-Aehnlichkeit würde die Bestimmung der vor-
liegenden Exemplare als Prod. aculeatus jedoch unrichtig sein, da die Wölbung
dieser untercarbonischen Art sehr viel flacher ist. Vielmehr stimmen die Stücke
vollkommen mit jungen, gerundeten (d. h. noch nicht breit gewordenen) Exemplaren
von Prod. (Marginifera) spinuloso-costatus überein, die ich vor Jahren bei Djulfa
gesammelt habe. Die Abweichung, d. h. das Fehlen der feinen Anwachsstreifen
bei den Stücken aus Mittelchina beruht auf der Erhaltung; die chinesischen
Exemplare besitzen eine verkieselte Schale und wurden durch Herausätzen präparirt.
Dabei sind die feineren Einzelheiten der Oberflächensculptur verloren gegangen.
Vorkommen: Untere Neodyas, Hsin-tan, Hupéi, Leg. F. v. Richthofen,
3 Exemplare. Bei Djulfa (Hocharmenien) sehr häufig (ca. 100 Exemplare).
*Productus lineatus* Waagen.
Taf. 25, Fig. 4a—c.
Litteratur s. o.
Die spitzere, stärker gewölbte und weniger verbreiterte Form der oben
genannten Art stimmt vollkommen mit zwei kleinen Exemplaren von Hsin-tan
überein. Dieselben sind in einem grauen kieseligen Kalk erhalten. Die convexe
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