National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Klappe (Fig. 4b) ist stachellos ohne Querrippen und stark gewölbt, die concave
Klappe flach abgestutzt und mit kräftigen concentrischen Rippen versehen.
Vorkommen: Hsin-tan, Hupéi. Coll. von Richthofen.
Die Häufigkeit der Art im mittleren Productuskalk der Salt Range und in
Hupéi ist auch für die Horizontirung des Vorkommens als Neodyas bestimmend.
Besonders häufig ist die Art im oberen Productuskalk, dessen eine Zone
Nötling nach Prod. lineatus bezeichnet hat.
Den abgebildeten Stücken der Grenze von Hupéi und Sz´-tshwan kommen
die mittelgrossen Exemplare besonders nahe, die C. Diener aus dem Flaggy
limestone von Muth (Central-Himalaya) beschreibt¹).
Productus intermedius Abich var. nov. sinensis.
Taf. 25, Fig. 3a—c.
Der vorliegende äussere Abdruck einer concaven Klappe zeigt zahlreiche
unregelmässige, am Rande reihenförmig angeordnete Tuberkel, wie sie z. B. bei
Productus scabriculus vorkommen. Doch verbietet sich die Zurechnung zu dieser Art
durch die Radialsculptur (Fig. 3c), die ausserordentlich feine Streifen erkennen
lässt, wie sie — nach eingehenden Vergleichungen — bei keiner carbonischen
Productus-Art vorkommen. Diese Oberflächensculptur findet sich dagegen bei
Productus intermedius Abich, wo ich sie an den vor Jahren mir bei Djulfa
gesammelten Stücken beobachten konnte. Die Tuberkel der Oberfläche sind bei
dieser Art viel kräftiger und nur in concentrischer Anordnung entwickelt, ich be-
zeichne das Exemplar von Hsin-tan (Hupéi) daher als Productus intermedius Abich.
var. nov. sinensis.
Formen aus der Verwandtschaft von Prod. intermedius finden sich auch
anderwärts in der südchinesischen Dyas, so Productus intermedius var. subplicatilis
Frech (Taf. 25, Fig. 2a, b) im Tapashan-Profil.
Vorkommen: Hsin-tan, Yangtszé, Hupéi, Grenze von Sz´-tshwan. Coll. v. Richt-
hofen.
**Altersbestimmung der Kieselkalke von Hsin-tan (Hupéi) in der Mitan-Klamm.**
Die im Vorstehenden bestimmten drei Productusarten sind für die Alters-
bestimmung des oberen Palaeozoicums in der Yangtszé-Klamm sehr wichtig:
F. v. Richthofen unterscheidet im III. Capitel des IV. Bandes:
1. Untercarbonische Korallenkalke und Michelinia favosa (s. o. p. 81);
2. Hsin-tan-Schiefer, die wohl dem Obercarbon entsprechen;
3. Kalke, oben mit Hornstein; aus diesem oberen hornsteinführenden Kalk
stammt:
1. Productus lineatus Waag. (im Wesentlichen aus dem oberen
Productuskalk des Pandschab);
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