National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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letzte Umgang ziemlich rasch an Durchmesser zunimmt. Bei dem indifferenten
Charakter eines Theiles der Zweischaler-Fauna ist das Vorkommen einer palaeo-
zoischen nur in die unterste Triaszone hinaufgehenden Gastropodengattung nicht
ohne Interesse.
Vorkommen: Obere Neodyas, Hunan-Thone, Hwang-i-kang. 2 Exemplare.
Ueber ein locales Vorkommen der oberen Dyas in Ngan-hwéi.
Während in der Nordhemisphäre der oberste Theil des Palaeozoicums im
Wesentlichen durch einen Rückzug des Meeres, d. h. durch das Vorwiegen nicht
mariner fossilarmer pflanzenführender Schichten ausgezeichnet ist, entwickeln sich
ausserdem locale Transgressionen. Die wichtigste und gut bekannte Transgression
des Zechsteins dringt von N und NO hin nach Russland und Deutschland vor.
Ein Vorkommen von oberer Dyas in Ost-China erlaubt leider keine ganz scharfe
Altersbestimmung, trotzdem hier neben Nuculiden Reste zweier Ammoneen und
einige indische Brachiopoden vorkommen.
Bei Ning-kwo-hsien in China (Provinz Ngan-hwéi) lagert (nach V. RICHT-
HOFEN) discordant über dem höheren Carbon ein schwarzer bituminöser,
durch Verwitterung graubraun verfärbter Schiefer, in dem häufig ein eigen-
thümlicher, mit Paraceltites Hoeferi verwandter Paraceltites vorkommt, für
den ich wegen der an Harp. opalinum erinnernden Sculptur die Bezeichnung
P. pseudo-opalinus vorgeschlagen habe. Eine seltenere, an Gastriceras Nikitini
erinnernde Art verleiht der Fauna ein mehr palaeozoisches Gepräge, während die
erstgenannte Art auf jüngere Schichten hinweist. Eine schärfere Altersbestimmung
als »obere Dyas« ist um so weniger ausführbar als an den plattgedrückten
Ammoniten nur die Sculptur gut erhalten ist.
Alle Schalen sind vollkommen plattgedrückt und von den Lobenlinien ist
keine Spur zu entdecken. Hingegen ist die Oberflächensculptur meist vortrefflich
erhalten, sodass wenigstens eine generische Bestimmung und somit die ungefähre
Horizontirung der Schichten möglich ist.
Paraceltites pseudo-opalinus Frech (Neues Jahrb. 1895 II).
Die häufigere Art, von der mehr als ein Dutzend Abdrücke vorliegen,
erinnert in der Ausbildung der Sculptur vollkommen an einen kiellosen Amm.
opalinus, jedoch sind die Sichelrippen auf dem Rücken nicht so weit wie bei der
jurassischen Art vorgebogen. In Folge dessen springt auch die Schale an der
wohlerhaltenen Mündung viel weniger weit vor. Auch der Verlauf der Sichel-
rippen auf den Flanken weicht etwas ab. Hingegen ist der Grad der Einrollung
fast derselbe, wie bei dem normalen A. opalinus; die durch den äusseren Umgang
durchschimmernden inneren Windungen lassen diese Thatsache sehr deutlich
erkennen. Die knotenartigen Verdickungen auf den inneren Umgängen finden
sich bei der Dogger-Art nicht. Man würde — trotz des Fehlens der Suturen —
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