National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF Graphics   Japanese English
0022 Alt-Kutscha : vol.1
Ancient Kucha : vol.1
Alt-Kutscha : vol.1 / Page 22 (Grayscale High Resolution Image)

Captions

[Photo] Fig. 4. View of the second construction, Qyzyl. Cave 23, 24 lie further down to mountains; they were very destroyed, Cf. Kultst. 142-169.Ansicht der zweiten Anlage, Qyzyl. Höhle 23, 24 liegen weiter unten am Berge; sie waren sehr zerstört, vgl. Kultst. 142-169.
[Figure] Fig. 5. Sketch of the second construction, Qyzyl, with registered numbers of the caves, cf. Fig. 4 and plan Fig. 6.Skizze der zweiten Anlage, Qyzyl, mit eingetragenen Nummern der Höhlen, vgl. Fig. 4 und Plan Fig. 6.

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000192
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

I,7 I,7

1. Mit der tibetischen Zahl 1, die ja auch
wegen der Ähnlichkeit mit unseren Zahlen
wie 2 und 3 leicht erkannt werden dürfte,
sind nun eine Reihe Höhlen bezeichnet, die
offenbar die älteste Schicht darstellen; diesen
zehn Höhlen entsprechen nämlich „Pfauen-
höhle", „Nischenhöhle", „Statuenhöhle",
„Höhle mit der Äffin", „Hippokampen-
höhle" mit zwei benachbarten, von denen
die eine noch eine Replik in großem Format
zwischen den letzt zu nennenden Gruppen
der „Zebuhöhle" und der „Plafondhöhlen"
hatte. Dazu notierte der Verfasser, und
zwar niemand anders als der berühmte dPal-
ldan-ye-śes, gelegentlich seiner Kālacakra-
Studien das Folgende: „Für die Anhänger
des Buddha hat der König von Thogar,
genannt Mendre, oder der Perser (Po-lo-si)
oder Ānandavarmā in diese Höhlen Bilder
malen lassen durch den Künstler und Maler
Mitradatta, ferner durch Naravahanadatta,

der aus einem Kultort der Nirgranthas her-
kam, endlich durch den aus Syrien ge-
kommenen Priyaratna und zugleich durch
ihre Werkschüler. Mendre, der König, erhielt
vom Kaiser von China ein Bild des Ami-
tābha und ging dann in das Land der
Seligkeit (Sukhāvatī). Ein Sohn des chine-
sischen Kaisers kam nach der Burg von
Mir-li, tötete, einem Gelübde entsprechend,
das er gemacht hatte, alle Jaina-Nirgranthas
und alle Anhänger des Kālacakra und stellte
alle Höhlen wieder neu für den Buddha-
kultus her."
Diese Notiz bezieht sich offenbar auf die
chinesische Übermalung der durch ihre nackten
Darstellungen auffallenden „Balkonhöhle" (vgl.
Kultst. S. 117).
2. Dies ist eine einzige, sehr merkwürdige
Höhle, die ich „größte Höhle" nannte
(Kultst. S. 77—79). Hierzu notierte dPal-
ldan-ye-śes: „Hier in dieser heiligen Höhle