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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0142 Alt-Kutscha : vol.1
古代クチャ : vol.1
Alt-Kutscha : vol.1 / 142 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000192
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OCR読み取り結果

und Blut. Als ein fauler Geruch sich erhob, kam
das Weib wieder. „Śroṇa, ich hatte dir das doch
verboten, warum hast du diesen da etwas gegeben?
warum willst du miltätiger sein, als ich?" Śroṇa
antwortete: „O Schwester, wer sind diese Leute da
bei dir?" Sie sprach: „Das ist mein Gatte, jener
dort mein Sohn, dann meine Schwiegertochter und
jene ist meine Zofe." Da fragte Śroṇas: „Wer seid
ihr? Was habt ihr getan, daß ihr hierhergekommen
seid?" Sie sprachen: „Śroṇa, gemeine Betrüger sind
wir, Leute aus Jambudvīpa, glaubst du das nicht?"
„Ich sehe euch ja vor mir, warum sollte ich da nicht
glauben." Das Weib sprach: „Mein Ich war eine
Brāhmaṇī in dem Nest Vāsavagräma. Da habe ich
denn am Festtage eines Mondhauses Milchreis als
Speise zurechtgemacht gehabt, und der ehrwürdige
Mahākātyāyana, der auch meiner gedachte, war nach
Vāsavagräma Reisalmosen holen gegangen. Da ich
ihn nun so sah, körperlich wie geistig im Frieden,
da ich sah seinen gütigen Sinn, da fühlte auch ich
in mir eine ähnliche Stimmung, so gab ich ihm Reis-
almosen. Das ist mir der Gedanke gekommen: ich
wollte meinem Gatten etwas Angenehmes sagen, sicher
wird er Freude darüber haben. Er kam aus dem
Bade und ich sage ihm: ‚Āryaputra, sei vergnügt,
ich war in der Lage, dem ehrwürdigen Mahākātyāyana
eine Gabe Reis zu geben.' Aber er ärgerte sich
und sagte: ‚Bevor noch Gaben an Brāhmaṇas gereicht
werden, bevor noch Leute, die uns verwandt, den
Dienst erhalten, den man Nahestehenden schuldet,
wird ausgesucht gute Reisspende an diesen ge-
schornen, elendigen Bettelpfaffen gegeben,' und
scheltig geworden, rief er noch: ‚Warum soll dieser
geschorne, elendige Bettelmönch nicht Mistfladen
schlucken?' Und der Lohn davon ist, daß er jetzt
selbst Mistfladen schluckt. Da ist mir der Gedanke
gekommen: ‚ich will meinem Sohne eine Freude
machen, sicher hat er sein Vergnügen dabei,' also
sagte ich zu ihm: ‚Sei vergnügt, mein Sohn, denn
ich konnte dem ehrwürdigen Mahākātyāyana eine
Reisspende reichen.' Aber er wurde wütend: ‚Ja,
während Brāhmaṇas nichts bekommen, unsern Ver-
wandten nicht die schuldige Ehre erwiesen wird, hast
du diesem geschornen Bettelmönche die besten Reis-
klöße gegeben.' Und er wurde scheltig: ‚Kann
denn dieser elendige Glatzenpfaffe nicht eiserne Klöße
schlucken?' Und der Lohn davon ist, daß er jetzt
selbst eiserne Klöße schlucken muß. Als wieder
ein Fest eines Mondhauses bevorstand, da senden
mir meine Verwandten Süßigkeiten als Festgruß, ich
übergebe sie meiner Schwiegertochter. Die aber
nascht die Süßigkeiten und kommt mir dann mit
Schundware an. Da sage ich denn meinen Ver-
wandten: ‚Seid ihr denn jetzt in solcher Notlage,
daß ihr mir solch schlechtes Zeug als Festgruß
schickt?' Aber die antworten mir: ‚Wir schicken
keinen Schund, sondern nur ganz ausgesuchte Dinge.'
Da habe ich denn meine Schwiegertochter vorge-
nommen: ‚He, du Frauenzimmerchen, hast du nicht
am Ende die Konfektstückchen aufgegessen und uns