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0039 Alt-Kutscha : vol.1
Ancient Kucha : vol.1
Alt-Kutscha : vol.1 / Page 39 (Color Image)

Captions

[Figure] Fig. 11. Donator picture from the corridor α, α' the cave of the sword carriers, Qyzyl, Kultst. p. 56 at α' 1. Height of the original 1.10 m.Stifterbild aus dem Gange α, α' der Höhle der Schwertträger, Qyzyl, Kultst. S. 56 bei α' 1. Höhe des Originals 1,10 m.
[Figure] Fig. 12. Donator picture from the corridor α, α' the cave of the sword carriers, Qyzyl, Kultst. p. 56 at α 3, 4. Height of the original 1.10 m.Stifterbild aus dem Gange α, α' der Höhle der Schwertträger, Qyzyl, Kultst. S. 56 bei α 3, 4. Höhe des Originals 1,10 m.

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doi: 10.20676/00000192
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OCR Text

I,23
des Buddhatums selbst bringen, ihm über-
natürliche Kräfte geben konnte. So hat auch
das Hexentum des Abendlandes sein Gegen-
stück in den Vidyādharis und Dākinīs.

I,23—I,24
atische Atmosphäre herrscht, die uns anwidert,
Handelschaft, Bettel, Erpressung, Schamlosig-
keit als Kulthandlung, Mißbrauch und Aus-
schlachtung fremder Ideen und überall der
Geruch von Blut . . . .
24. Die Stifter der Höhlen treten in allen
Stilarten scharf hervor. Gewöhnlich marschieren
sie hintereinander als unterster Dekorations-
streifen in halber bis zu voller Manneshöhe
her, geleitet von Mönchen, die Lampen haltend
vor ihnen hergehen, wenn sie die Pradakṣiṇa-
Zeremonie machen, oder sie stehen als un-
terster Streifen auf der inneren oder äußeren
Türwand; in spätester Zeit laufen oft ganze
Streifen kleiner Figuren an den Türwänden
entlang oder sind auf den Sockeln ein-
geschoben. Ja, es gibt Fälle, in denen die
Stifter in die Kompositionen selbst einge-
schoben sind. Ganz prinzipielle Unterschiede
trennen nun die Stifterbilder der Tochärischen
Reste von denen der Uiguren. In den Bildern

Und das alles spielte sich in den oft lieblich
gelegenen Oasen ab, die, eingeschmiegt in
Bergecken, bespült von Flüssen, eine anmutige
Vegetation boten: Orte idyllischer Schönheit
zwischen Wüsten und baumlosen Gebirgen
gelegen, mit murmelnden Quellen und reichen
Obstgärten. Aber Stürme durchtobten die
Wüsten und Erdbeben beunruhigten auch die
Wohnungen der Mönche. Wer aber auf-
merksam durch die verlassenen buntbemalten
Höhlen wandert, die Bilder sorgfältig sich
ansieht, die Gegenwart vergleicht und die
ganz gleichartigen Verhältnisse Tibets be-
trachtet, kann zu keinem anderen Kulturbild
kommen, als zu dem oben skizzierten. Trotz
des lauterste Menschenliebe predigenden
salbungsvollen Tons der Texte, trotz des reli-
giösen Eifers, der hunderte von Höhlen mit
Temperabildern frommen Inhalts bedecken
ließ, wird dem aufmerksamen Beobachter
nicht entgehen, daß hier die richtige asi-

von Kutscha, auf denen nur Tochären er-
scheinen, bilden ihre Abbildungen eine von
den übrigen Dekorationsreihen der Wände,
der Plafonds usw. völlig abweichende, ziemlich
monotone Reihe. Drei Patronen hauptsächlich,

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