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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0098 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| アヴェスタ神と中央アジア仏教図像学との関係 : vol.1 |
引用情報
OCR読み取り結果
Schrägen und daß die letzte Hieroglyphe die
Zeile 4 einleitet, welche allein dem Bustrophe-
don-System sich nicht fügt. Wenn wir die
ganz grotesken Hieroglyphen, die zum Teil
auch noch schlecht erhalten sind, außer der
Betrachtung lassen, so bleibt uns auch in den
einfacheren Formen Seltsames genug. Wenn
wir zunächst die Doppelscheiben berücksich-
tigen, so erscheinen hier neben der Doppel-
scheibe mit dem Gehörn (Z. 3) und einer leider
unsicheren mit Halbkreis usw. (Z. 2) zwei Fälle,
in denen die Doppelscheibe mit Streifband den
schraffierten Topf und die halbierte Scheibe, die
hier meist auffallend schmal ist, hinter sich hat.
Diese Topfform und diese schmale Scheibe be-
gegnet uns auch sonst, besonders in den In-
schriften Fig. 23, 24, 25. Es ist nun weiter
merkwürdig, daß dieser Topf zweimal (Z. 2, 3)
vorkommt im Gefolge von Varianten des Zei-
chens kleine Senkrechte mit kleinen Neben-
figuren, aber nicht nur hier, sondern auch in
Inschrift Fig. 23, Z. 2, Fig. 25, Z. 3 (und 2 mit
einer anderen Hieroglyphe als Mittelfigur),
Fig. 27, Z. 2, 5, Fig. 29, Z. 4, welch letztere,
leider nur das Mittelstück bietende Inschrift
sachlich (Fig. 26) sehr nahe stehen muß. Die
wunderlichste Verbindung, in welcher dieser
Topf erscheint, ist aber der Schluß der Z. 4.
Dieser Schluß hebt sich schon äußerlich als
eine selbständige Gruppe durch seine beson-
dere Anordnung heraus. Die Mitte bildet ein
ziemlich hochstehender Schuh, rechts und links
davon sieht man zwei schalenartige Bogen, in
dem einen steht das enthauptete Tier, das so
auch in Fig. 29, Z. 2 vorkommt, in dem andern
aber sieht man einen von rückwärts gezeich-
neten Stierkopf; unter diesem Stierkopf, der
also zwei gewöhnliche Kolonnen oben deckt,
steht ein Keil und daneben der Topf mit der
schraffierten Ausbuchtung, unter dem Schuh
eine aus den Inschriften Fig. 23, 24, 25 bekannte
schienen- oder köcherartige Figur mit umge-
bogenem unteren Ende und eine etwas größere
Form derselben Figur steht unter dem Schuh.
Beide in den Schalen liegenden Bilder haben
als Begleitzeichen den doppelten kleinen halben
Bogen, die offene Stelle je nach außen gewen-
det, der so oft vorkommt. In der ganzen vor-
liegenden Inschrift sind nur noch drei Hiero-
glyphen mit diesen zwei Bogen ausgestattet
und alle drei sind seltsame ungewöhnliche
Zeichen, nämlich eine oben spitz zulaufende
Variation des nach oben führenden Wegs Z. 2
(bis), eine schwer beschreibbare, einem ge-
spaltenen Blumenkelche ähnliche Figur Z. 4, 5
und eine Art Banner, das aus je sechs locken-
artigen Gehängen auf jeder Seite und drei
kleinen punktierten Scheiben zwischen diesen
besteht (Z. 5). Ferner findet sich noch in Z. 5
eine auch sonst vorkommende mit vier kleinen
Kreisen versehene Scheibe so ausgestattet.
Weiter fallen in der Inschrift die zahlreichen
Wiederholungen auf, besonders in Z. 4, wo
von der Mitte an zweimal ein scheinbar er-
hobener Arm mit schräger nach rückwärts
weisender Linie mit dem köcherartigen Zeichen
der Schlußgruppe erscheint. Diese Hieroglyphe,
die auch in Fig. 29 auftritt (Z. 2, 4), kann nur
mit der Begleithieroglyphe die Wiederholung
einer Phrase ausdrücken, die Vorhergehendes
abschließt und so dem Schlusse der Zeile ent-
spricht, und wenn wir die zweite Hieroglyphe als
ein schließendes Wort beanspruchen können,
so erhalten wir vor der seltsamen bannerartigen
Figur noch einen Abschnitt. Allein damit
nicht genug, vor der Wiederholung dieser
bannerartigen Figur in Z. 5 erscheint dies Zei-
chen noch einmal; in den Inschriften Fig. 23,
24, 25 hat es noch die Fessel, die hier völlig
fehlt, als Abschluß vor einer mit Doppelzeichen
versehenen Hand und wenn wir Recht haben,
daß diese Fessel noch irgend eine Beziehung
zum Folgenden ausdrückt, so ist klar, daß in
Fig. 26 diese Beziehung wegfällt und die ein-
zelnen schließenden Wörter nicht voneinander
abhängig sein können. Wenn wir ferner in
Z. 2 dieselbe Zeichen sechsmal sehen, und zwar
einmal doppelt, und es auch noch in Z. 3 be-
gegnen, so sehen wir, daß es sich um ein
wichtiges Wort handeln muß.
Es ist in der Tat schwer zu sagen, was
die Hieroglyphe vorstellen soll, aber daß sie
irgendwie verwandt ist mit den so zahlreich
vorkommenden Verwandten einer Grundform,
welche in Fig. 28, Z. 2 schließen, dürfte nicht
zu leugnen sein. Die Figur ist also zerlegbar
in eine ganze Anzahl Striche, deren einige
wegbleiben, während andere zutreten können.
Bevor wir auch dafür entscheidend vorgehen,
wollen wir versuchen, festzustellen, was der
Schluß von Z. 4, Fig. 26 enthalten mag, eine
Frage, die die vorige einschließt. Die ersten
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