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0151 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 151 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000193
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die nur mit einem Lesezeichen, dem Halb-
kreis, versehen, schon äußerlich wie eine Glosse
wirkt, die die vorhergehende Gruppe mit dem
enthaupteten Böckchen erklärt. Wenn das,
wie es wahrscheinlich ist, ein Name ist, so
muß diese Glosse entweder eine Gleichsetzung
mit einem anderen Namen oder eine Über-
setzung sein. Diese Glosse ist weiter merk-
würdig durch die fast drastisch wirkende
Anordnung der beiden Eselsköpfe mit dem
großen Schuh in der Mitte und der gewisser-
maßen das Mittelstück bildenden Hieroglyphe
der kleinen Senkrechten zwischen den Qua-
drätchen, ferner erscheint nach dem Lesezeichen
eine Hieroglyphe als Anfang, die sicher sonst
nur als Suffix, jedenfalls als grammatisches
Element dient; es muß also in der Sprache
dieser Glosse der Lautwert des Suffixes ein-
fach als solcher verwendet sein, oder aber
das Lesezeichen selbst hat Lautwert und das
Suffix ist wirkliches Suffix zu dem Lesezeichen,
das selbst ein Wort bildet. Eine weitere
Sonderbarkeit dieser furchtbaren Zeile besteht
darin, daß innerhalb derselben zweimal drei
Hieroglyphen Gruppen einleiten, die etwas
anders angeordnet auch die Zeile selbst be-
ginnen, zwei davon sind auch hier dicht
nebeneinander. Diese drei Hieroglyphen
schließen sich, mit Doppellesezeichen ein-
geleitet, direkt an den grotesken Namen
inmitten der Zeile an. Da sie zugleich den
Absatz schließen, müssen sie das Schlußfazit
des Vorhergehenden sein. Das erste Zeichen
ist eine breite Doppelstange mit zwei kurzen
schrägen Linien am Fuß und einer Bekrönung,
die, der gewöhnlichen der Einzelstange ähnlich,
sich dadurch unterscheidet, daß beide schräg
gelegten Striche sich unten zu einer Abrundung
umformen. Das zweite Zeichen, das wir oben
eine lange Nase nannten, ist enger zusammen-
gerückt und hat auf der Vorderseite ebenfalls
eine deutliche Abrundung. Wenn die vorher-
gehenden Gruppen Namen sind und alle
Anzeichen sprechen dafür, so muß diese
folgende Gruppe die Eigentümlichkeit der
Leute ausdrücken, deren Wohnort oder deren
Volksnamen hier vorausgehen. Das dritte
Zeichen, die geteilte Scheibe, wird im Texte
klar werden, auf seinen widerlichen Sinn
wiesen wir oben wiederholt hin, der Lautwert
wird sich leicht ergeben.

Diese Rundungen können nach dem obigen
nur Köpfe sein und die zwei Köpfe nach unten
auf der Doppelstange drücken also eine dop-
pelte Persönlichkeit aus, die, mit der kleineren
nach unten gewendeten Figur verbunden, eben-
falls den Kopf nach unten hält. Genau dieselbe
Bedeutung hat der Kopf am Nasenflügel, hinter
dieser Nase steckt der Kopf der kleineren
Figur, der Besitzer der Nase ist also besessen.
Wenn wir die nächste Reihe betrachten, so
sehen wir hinter dem bewaffneten Arm und
dem Schuh das oft erwähnte Zeichen für das
Volk und dahinter das oft erwähnte wahr-
scheinliche Suffix und daran angeschlossen
noch einmal die Gruppe, die wir vorher hinter
dem Doppelnamen fanden. Dahinter aber
kommt eines jener in einem Halbkreis stehenden
Zeichen, von denen oben die Rede war; es
kehrt in der nächsten Zeile dreimal wieder
und jedesmal mit der durch eine Senkrechte
geteilten Scheibe. Es ist ohne weiteres klar
einerseits, daß die Z. 4 sicher die angedeutete
Sache weiter führt, anderseits, daß die in Z. 3
vorherstehende Kolonne mit der Nase diesen
beiden Hieroglyphen parallel steht, es muß
also die im Halbbogen stehende Harpune
irgendwie gleichwertig sein mit der, welche
wir Nase nannten. Nun aber kommt diese
Hieroglyphe auch im Anfang des Absatzes,
der das geschlachtete Tier enthält, vor und zwar
so, daß es zusammengruppiert mit dem Zeichen
für Volk, paarig also, einem andern Paar von
Zeichen entspricht, nämlich dem durch eine
Senkrechte geteilten Kreis und dem auf die
Spitze gestellten Viereck, der Erde also, in
dessen Feld zwei kurze Senkrechte eingetragen
sind. Es muß sich also diese Harpune im
Halbkreis einerseits auf die geteilte Scheibe,
andererseits auf die Erde beziehen; ferner
erhält dort das Volk, wie wir das Zeichen
nannten, statt der blattförmigen Form, wie
wir das Zeichen zuerst in Fig. 20 fanden,
während Fig. 19 schon die hier verwendete
Form bot, oben eine formale Annäherung an
den oberen Teil der Harpune, woraus wir er-
kennen müssen, daß eine gewisse Gleich-
wertigkeit vorliegen muß. Sie besteht darin,
daß, wie sich bald ergeben wird, ein magischer
Ausdruck aus dem System dieses Volkes der
charakteristischen Bezeichnung des Eindring-
lings und seines Lasters hier vorliegt, dessen