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Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0213 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
Quadrate kleine Ringelchen oder wohl Punkte.
Endlich erscheint die einfache Figur ebenfalls
mit einer Schrägen nach rückwärts. Ohne den
Mittelstrich, nur die zwei kleinen Quadrate, ist
das Zeichen zweimal in Fig. 28, Z. 1, 6. Eine
andere in den Inschriften Fig. 23, 6, 29 häufige
Reihe gibt zunächst zwei kleine Scheiben mit
einer kleinen Senkrechten als Mittelstück, die-
selbe Figur ebenfalls mit kleinen Ringelchen
oder Punkten in den Scheibchen und zweimal
die einfache Figur mit einem zweifellosen I
über dem Mittelstrich Fig. 35, Z. 4/5. Eine dritte
und letzte Reihe endlich gibt zwei kleine
Dreiecke mit senkrechtem Mittelstrich, so oft
in Fig. 19, 20, 30, zweimal in 38, in Fig. 35
aber auch mit dem I- und NA-Haken über dem
Mittelstrich, bei dem I-Haken auch noch mit
einer nach rückwärts gewendeten Schrägen.
Die ganz kursive Inschrift Fig. 34 hat dreimal
eine Senkrechte mit zwei derben Punkten,
einmal noch einen Strich nach rückwärts.
Dazu gesellen sich noch wieder in nächster
Nachbarschaft des Töpfchens die scherben-
förmigen Stückchen in Fig. 28, 4 und die etwas
gleichmäßiger gekerbten in 6. Diese Figur
gibt in Z. 3 noch eine sonst nicht wieder vor-
kommende Form, dort steht nämlich hinter
dem Töpfchen eine Variante, welche zwei fast
schildförmige Figuren, wie das Töpfchen in
Z. 4 einmal aussieht, zeigt mit einer kleinen
Senkrechten in der Mitte. Die furchtbaren
Vorstellungen, die sich von Anfang an beim
Anblick dieser beiden Hieroglyphenreihen uns
aufdrängten und die Grundlage der rein gra-
phischen Analyse, auf der wir nun fußen
können, bildeten, bewähren sich, wie wir
sehen werden, vollkommen.
Daß die zweite Serie, die Quadrätchen,
Scheibchen und Dreieckchen mit Mittelstrich,
ganz primäre Elemente enthalten, ist klar,
aber hochinteressant ist neben dem Wechsel
zunächst die Annahme der Zeichen I und NA
oder gar beider übereinander in gewissen
Fällen über dem Mittelstrich, die Punktierung
der kleinen Quadrate und der Scheiben und
endlich der in Fig. 28, Z. 3 vorliegende er-
staunliche Fall, daß die Seitenlinien der
Quadrätchen Knicke und die Querlinien Ab-
rundungen erhalten, Änderungen der Grund-
form, die diese Quadrate durch diese Übergangs-
form hinüberspielt in die merkwürdige Serie
des Rundtöpfchens, beziehungsweise einer nur
dieser Inschrift angehörigen Variante, die mit
ein paar Zeichen einen kleinen Absatz vor
der zuletzt von uns behandelten Gruppe mit
der Larve bildet. Und im dritten Teil dieses
Absatzes erscheinen hinter einem zwar regel-
mäßig geformten, aber auf einer Konturen-
seite deutlich unterschiedenen Töpfchen, zwei
ganz ähnliche Dinge ohne Mittelstrich, deren
abstoßende Bedeutung fußend auf einer
wahrscheinlich noch schonenden ägyptischen
Stelle wir erkannten. Dadurch nun, daß hier
von Entmannung in der furchtbarsten Form,
noch über den ägyptischen Text hinausgehend,
die Rede ist, das E-Zeichen, der senkrechte
Strich aber beseitigt ist, wie er unten in Z. 7
in einer bitter verhöhnenden Art im Namen
XU·N·A·TUN noch förmlich dämonisiert wurde,
sehen wir, daß wahrscheinlich in allen Fällen
der zweiten Reihe dieser Mittelstrich als E zu
bezeichnen ist. Dieses E ist also auch die
Hieroglyphe, mit der das Wort beginnen muß.
Die drei Nebenfiguren: kleine Quadrate,
Scheiben und Dreiecke haben in ihrer An-
ordnung zweifellos etwas ornamentales, das
besonders auffällt, wenn die dazu geeigneten
Zeichen die erste oder zweite Kolonne, also
den Anfang einer Inschrift bilden. Am
drastischsten nun wirken die beiden Formen,
in deren Quadrätchen oder Scheibchen Punkte
oder kleine Ringelchen erscheinen; der Gedanke,
daß die Form hier in ein Auge übergeht,
ist unabweisbar. Merkwürdigerweise finden
sich diese drohend glotzenden Formen nur
in denjenigen Inschriften, in denen das breit-
gedrückte Töpfchen, also der blinde, die, wie
es scheint, Zähne zeigende Rachen vorkommt
und zwar viermal unmittelbar danach mit den
punktierten Scheibchen (Fig. 26, 2, 3; 29, 1, 4),
einmal mit den punktierten Quadraten (Fig. 26, 3)
und mehrmals die glatten Scheiben (Fig. 23,
2; 25, 2, 3), wobei aber die Punkte abgerieben
sein mögen. Diese Gegenüberstellung zeigt
uns klar, daß an Stelle der vielen aufrecht
stehenden Striche, nur einer in der Mitte der
zweiten Figur übrig bleibt, daß das blinde Un-
geheuer Augen bekommen hat und wodurch?
durch Feuer im augenlosen Rachen eines Kult-
gerätes der furchtbarsten Art, eines offenbar aus
Backsteinen gebauten Drachenschlundes als
Eingang in einen Brennofen. Die satanische
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