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0238 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 238 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000193
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also als ein Besessener, was mit dem vor-
hergehenden VAN·E sachlich übereinstimmt.
Bleiben wir bei der letzten Hieroglyphe Z. 4,
so folgt als zweite Linie jene groteske Ge-
sichtskontur ohne Auge. Von unten gelesen
erkennen wir in der schwach gerundeten Linie
unter dem Bogen ein U mit einem kleinen E
und einem Überstand unter dem N, also den
graphischen Ausdruck des Weiterwachsens,
des Werdens, also dasselbe Finale R, das in
ASSUR anders ausgedrückt ist, wir erhalten
also ein U·E·R, um ein „Flammenmann oder
eine Jungfrau (VE) zu werden", darauf folgt ein
zweifelloses I und ein angesetztes halbes I, also
wieder der Ausdruck des Werdens R, die
umgekehrte Wendung des Bildes zwingt aber
umgekehrt zu lesen, so daß die Reihenfolge
der einzelnen Silben verändert werden muß,
sicher beginnt also ein N·E, dann VE·R, dann
folgt I·R, wir erhalten also ein Siegel, das so
ziemlich das ganze Magiertum mit wenig
Strichen gibt, dessen voller Sinn ist, daß
gefragt wird: „wer", ein Mann (E), der werden
soll (R) ein Feuerphallus (U·E oder VE) „eine
Jungfrau" und ein I·E. ein Catamitus:
N·E·U·ER·IR. Man kann aber auch NE zu-
sammenziehen und übersetzen „vollendet",
„aus dem Feuer" (dann ist ·ER Suffix des
Ablativs) und der Rest ist der gleiche. Folgt
man aber der Anordnung der anstrebenden
Linie so ergibt sich: E·N·RE·U·RI „Mann
(Phallus) geworden, Strahlenkranz (RI) des
Sonnen(RE)-Feuers". Bevor wir das Folgende,
das diese etruskischen Lesungen und
Spielereien bestätigt, ausführen, wollen wir
die vorhergehenden Varianten nachprüfen.
Die zunächst vorhergehende Z. 3 ist kom-
plizierter. Der erste Strich, also wieder das E,
kann nicht der Anfang sein, da unter dem
verbindenden N noch beide Hauptlinien weiter
laufen und unten also noch am ersten Strich
ein E nach innen steht. Der verbindende
Strich darüber, der zu den oberen Linien
gehört, kann nicht in Betracht kommen, es
bleibt uns also ein C mit einem E, das die
Verlängerung des zweiten langen Striches ist.
CE beginnt also dieses Wort. Die vordere
Linie oben hat wieder eine kleine Ausbuchtung,
die beim zweiten kleinen Strich beginnt und
über dem N endet, wir haben also ein plene
geschriebenes U·E vor uns und darüber wieder
das emphatische, aufsteigende E der vorigen
Figur in Z. 4. Der zweite Langstrich ist zweifel-
los eine Blitzlinie, der wir, obwohl die Mitte
auf dem Stein etwas eckig geraten ist, unbe-
denklich den Lautwert TI geben können. Die
normale Anordnung der einzelnen, übrigens
im Sinne der Fulguration schon durchsichtigen
Elemente wäre also: C·E·U·E·N·E·TI. Aber
auch hier muß, wie in dem vorigen Siegel die
Bewegung von oben nach unten festgehalten
werden, wie sich bald aus dem umgebenden
Material ergibt; so erhalten wir: N·E·C·TI·E·U·E
also ebenso erst eine Frage: „wer", der
Phallus E des Zornblitzes TI des Siegels C eines
E, das Feuer-E (oder VE „die Jungfrau"). Wir
sehen daraus, daß die Vorstufe zu dem folgen-
den Siegel da ist, zugleich erkennen wir aber
auch die Bezugnahme auf Kol. 6, Z. 1, wo
die zwei mystischen N zuerst auftraten. Das
vorhergehende Zeichen in Z. 3 scheint trotz
seiner Einfachheit schwieriger zu sein, als
diese wahnwitzigen Gebilde, die, was den
Inhalt betrifft, uns nur die Zauberformeln der
Mumienbinden wieder in eine magische Figur
zusammengerückt vorlegen; das Weiterwirken
solcher Dinge werden wir unten bei Analyse
des DAŚĀKĀRO VĀSI des Kālacakra kennen lernen.
Ohne Kenntnis dieser ebenso bornierten, wie
gemeinen Chiffren ist aber ein Verständnis
weder auf dem vorliegenden Gebiet, noch gar
auf dem des Lamaismus glattweg ausge-
schlossen; ja man kann kein Bild, keine Götter-
figur dieses wüsten letzteren Systems wirklich
verständlich machen. Daß das nicht gerade
anmutig ist und manchem Schwärmer, der nicht
wissen will, nicht paßt, ändert nichts an der
Sache. Die erste Figur dieser Variationen hat
drei verbindende Striche und nur oben einen
E-Strich. Und keines der drei Zeichen ist
einer aufsteigenden Leiter, einer Himmelspforte,
einem Terassenhimmel ähnlicher, als dieses.
Drei ganze Stufen führen empor, die vierte ist
nur halb und bei ihr platzt die Leiter seitwärts
ab, während der andere Arm sich etwas aus-
biegt. Die zurückstoßende Bewegung, die in
der nächsten Figur als Blitz erscheint, ist also
auch da, reicht aber offenbar nur bis zur ersten
durchgehenden Sparre. Daraus ist zweifellos,
daß von dieser ersten Sparre an der untere
Teil beginnt. Dieser untere Teil büßt natürlich
den obersten Querstrich, der die Senkrechten