National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0343 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
e·na E·RA·HA·U SU·N·E TU·SU·L
TU·N·E·N·MU·SV·E·RE U·Š·E E·A
I·P·E·RA·HA·U·E·U·A·HA I·P
e·na TU·E·N·MV·E·SV·E·NA·NA·E
ΘV·E M E·LE·NU P·E·N??·E·E......
Z. 4. ...... E·A DA·N·U·N·E·N RE·P·E·E
P·E·N·I C·TI·N·E·U·N·E C ΘV·E
NA? ΘV·E SV·E·I·NA E·A E·A·DA·
N C E·TI·L·SU·N·RA·Θ C CA ΘV·E
SV·E·I·NAE·AE·A·DA·N·U·N RE·P
e·na E·N·E·A VE·I ΘV·E·C·TI·N·E·
U·N·E·E·A SU TU·SU·L RE·P
I·E·E·NA·I·NA A·R·U·L·N·E·U·Š·E
E·U·A·HA
e·na CV·E·N·I·A·ŠA E·Θ·NA·L
Z. 5. E·E·SU·I·NA P·E·N·HA·RE·U·A·HA
Š SU·N·U·E·R·TU·I·P·E·L P·NU·E·
RA·E·N·E·U·A·HA
e·na E·U·A·HA·E NA
e·na LE RE·P·E·A ΘV·E·E·AE·LE·NU
RE·P·U·Š·E M RE·P·E·A·P·U·N·E·N
E·LE·NU SU·N·E I·NA·A NA
e·na ASSUR SU·N·E TU·SU·L TU·N·U
R(A)E·MU·SV·E·RE ??·E·LE·NU ?
e·na . . . . . . .
Diese letzte Inschrift weist in ihrer etruskischen
Lesung, die höchst merkwürdige und schwierig
zu lösende Gruppen enthält, durch das immer
wieder auftretende Wörtchen NA „Person"
„Personifikation" im wesentlichen auf dasselbe,
was sonst das einleitende e·na bis jetzt uns
zeigte. Ferner ist aus dem geschwätzigen,
allmählich die Entwicklung eines stierköpfigen
Teufels beschreibenden, leider etwas lücken-
haften Texte klar, daß von Z. 2 an diese Stier-
personifikation doch ein e·na, d. h. eine „Perso-
nifikation als Mann" ist, ja diese Zeile erwähnt
ausdrücklich, bevor das erste e·na eintritt, das
„Feuer (U), welches zur überirdischen Sug-
gestion (DA) gehört (-N)" und läßt diesen aus
den italisch-etruskischen Schriftresten (vgl. „Tus-
ca" s. v. ΘA usw.) wohlbekannten Gaukler, der
Blitze herabziehen wollte, in derselben Weise
geweiht werden, wie die Hexen des Abend-
landes (vgl. die Worte I·NA LE·NU im Glossar)
und nun folgt Z. 3 die furchtbare Stelle, die,
kaum übersetzbar, den „durch das dämonische
Siegel (C) mit teuflischer Begattung (TU) zum
Siegel-mann (C·E) gewordene, neu eingetretene
(-P) Personifizierung (NA)" den „Mann (E) der
Verwesung" (P·PU) nennt. Dieses neue „Manns-
bild (e·na)" der „neueingetretene (-P) Sonnen-
geist"(RE), der „Mann" („Phallus" E), der „Aus-
erwählte" (RA), der „Stier" (HA) ist dieser (-M) E
oder (Š) U „Feuer". Das Folgende führt nun,
so weit es erhalten ist, völlig im Sinne der
Mumienbinden von Agram und des Cippus
Perusinus das weitere aus, worüber das an-
gehängte Glossar Auskunft geben soll. Wichtig
aber ist Z. 4 die Stelle, die die Gleichsetzung
des offenbar Verbrannten (vgl. Cippus Perusinus)
d. h. seines Geistes (CA) mit dem „ewigen E"
(E·A) durch das Siegel (C) in überirdischen
Flammen (DA·N) ebenso mit Buchstaben spielend
ausspricht, wie die wahnwitzige Ziegel-Inschrift
von Capua mit Buchstaben spielt. So erklärt
sich, um später folgendes schon hier zu er-
wähnen, die rituelle Gleichsetzung des Tantra-
Zauberers, wenn er selbst ein Vajra (=E) ge-
worden ist, mit dem Ur-E, dem Vajrasattva.
Besonders wichtig ist aber die primäre Hiero-
glyphe ASSUR in Z. 5, wie wir aus dem Folgenden
erkennen werden.
Doch das für später. Was das Eingreifendste
ist, fällt bei dieser Inschrift schon äußerlich
auf. Es sind dies die drei Stellen Z. 1, 2, 4/5,
welche die groteske Hieroglyphe C·VE·N·I·A ŠA
enthalten, die in Z. 2, 4/5 und, nach den
Resten zu urteilen, auch in Z. 1 begleitet
ist von fünf Hieroglyphen, den Worten
E·Θ·NA·L·E·E SV·E (oder SV·E·I·NA oder SU·I·NA)
P·E·N·HA (oder HA·E oder HA·R) entsprechen.
Auch der Sinn dieser Stelle stimmt zu den
Anschauungen der Texte der Agramer Binden
und der italisch-etruskischen Schriftreste.
„Beflügelung (ŠA) des ewigen (A) I, das zur
Siegelung (C) Jungfrau wurde (VE·N), eine
erhabene (L) Person (NA) im Strahlenkranze
(Θ, die Lautverschiebung zu D im Ritual-
Ausdruck des notwendigen Bildes wegen nicht
durchgeführt) des E, aber ein doppelter E nun,
ein E, der Gold (SU) ist, ein E der Verwesung
(P·PU) geworden (N): ein Stier (HA)." Also
auch hier ist zum Ausdruck gebracht, daß
das Eidolon des Toten Flügeljungfrau und
doch ein E, und zwar ein doppelter, dessen
irdischer Leib zerfallen ist, ein „Stier" wurde,
aber, was besonders hier merkwürdig ist, ist
der Umstand, daß die erste Zeile daran die
Worte fügt: HA R·A·N·M „dieser (M) ist ewig
(A) geworden (N) (durch, wie die Hieroglyphe
zeigt, stete Wiederholung), um ein Stier (HA)
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