National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0396 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
ist. Z. 4 beginnt GRAETUNAHE VAZROM SOΘROM.
Dann kommen zwei Substantive, denen aus
den Triaden je ein Ô zur Verfügung steht,
und eine Hieroglyphe, vermutlich ein Verb,
für das zunächst ein schwaches I da ist. Die
Auflösung des Hundskopfs geht dem oben
erwähnten parallel, entsprechend der durch
das Begleitzeichen angedeuteten Streckung
beginnt die Nase, wieder eine kleine Scheibe,
also ein T, es folgt Zwischenraum A, ein N
wird durch die Zunge dargestellt und darunter
folgt U; der Rachen selbst bringt ein R hin-
zu und der Zwischenraum zur Stirne ein A.
Damit ist das Wort TANURA „Brennofen" da.
Das Wort ist zusammengesetzt mit einem
andern, dem die übrigen Elemente angehören;
es bleibt uns die Stirne, die Figur hinter dem
Kopf, das Auge und das schließende Ô. Die
Stirne ist ein der Figur zuliebe umgedrehtes
Z, es folgt Zwischenraum A, der obere spitze
Haken F und daranhängend ein N. Wir er-
halten also TANURAZAFNÔ „einen Brennofen
als Rachen habend". Die untere Figur ist
also das Substantiv dazu. Das könnte ein
Name sein, und zwar ein solcher, der zu dem
unten folgenden ΘANIE paßt, also muß ein
Ungetüm damit gemeint sein. Die Hiero-
glyphe ist oben etruskisch erklärt worden, die-
selbe Grundidee muß hier auftreten. Es
beginnt also die kleine Scheibe, ein zweifel-
loses T, sie hat einen Nebenraum A, also TA;
es folgt die gestreckte Figur, die bis zum
Schluß läuft, ist also ein N mit U, wir erhalten
also TANU. Nun setzt der trennende Strich
ein und, wie die vorigen Teile den entstellten
Korn und äußeren Ring der Sonne darstellen,
so ist das folgende ein zusammengeschrumpfter,
umgestürzter Himmel; der teilende Strich ist
also ein M, dann folgt A, die oberste Linie
wieder ein N, welches doppelt ist, um noch
zwei Lettern zu gewinnen. Denn oben sind
die zwei Halbbogen des Θ angeschoben und
die Verdoppelung gibt mit dem Zwickel ein
R, so daß das Wort TANUMANΘRÔ „zauberhafte
Verkörperung" da ist. Daß beim Verbrennen
von Opfern ganz besonders ein Stier-
teufel auftritt, wissen wir. Das folgende muß
ein Verb sein, wir brauchen eines und das
schwache I ist da. Die Stütze liegt in dem
Zeichen selbst; denn es besteht aus den ver-
größerten Senkrechten in der Sonne. Es bildet in der Mitte ein Eck durch Knickung.
Dadurch wird es doppelt, der Knick muß
also abgerechnet werden. Er steht an Stelle
der versteckten kleinen Scheibe, birgt also,
selbst ein R (des Bildes wegen doppelt) und
mit dem einen halben I (V) zusammenhängend
und A als Zwischenraum enthaltend, ein T und
wir erhalten so das oft vorkommende, oft sehr
zur abgerundeten Figur gewordene IRYATI
„beschmutzt". In Z. 5 wird das auf ACISTOM
folgende TAFNÔ AUI-ZAATI heruntergeholt und
so erhält das etwas zusammengedrückte ΘRAE
TAUNAHE in Z. 4 seine Rektion. Die nun
folgende Gruppe, Eselskopf und entstelltes Kreuz
mit Beigabe steht vor einer hoffnungslosen
Lücke. Aber soviel ist sicher, daß der Schluß
ein geteilter Kegel war mit angesetzten schrägen
Linien. Zunächst müssen wir Nomina auf Ô
erwarten, welche die noch übrigen Striche der
Triaden fordern. Der etruskische Sinn des
Eselskopfes und der folgenden Figuren leitet
uns auch hier. Wir brauchen das Subjekt
zum vorhergehenden Verb und Objekt, sicher
Bezeichnungen des unflätigen Teufels. Die
Basis der ersten Hieroglyphe ist der innere
Ring der Sonne und der äußere; die geraden
Striche in der Vollsonne aber stehen schräg
und sind in Form von Ohren herausgetreten
und durch Schräge bezeichnet. Die Nase ist
ein kleiner Ring, eine neue kleine Scheibe.
Die Figur beginnt als hervortretende Neu-
produktion mit der Nase, während die Ohren
das Streben nach oben anzeigen, das im
folgenden Kreuz, wenn auch vergeblich, zum
Ausdruck kommt. Neben der entstellten
Sonne ist also eine neue kleine entstanden,
die sich aber doch zur wirklichen Sonne
emporstreckt, also die etruskische Vorstellung
vom RE-P gegenüber dem RE. Die Elemente
sind der Reihe nach also: Nase, Zwischenraum,
Mund und Kinn, entstellter Ring, Auge,
Schräge in Form von Ohren und ein schließendes
Ô. Es ist ein Wink in dem Zeichen selbst,
der die Lösung erleichtert. Wenn man
nämlich die tiefen, dornartigen Linien unter
den Ohren betrachtet, so ist klar, daß sie
zuerst kommen. Sie beginnen mit dem
Zwischenraum A, es folgen die Konturen N
und die ihnen nachgebildeten Schrägen Y
und wieder der Zwischenraum A; dann der
kleine Kreis mit der Nase T und darunter B,
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