National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0407 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
das Auge gibt eine Länge für das letzte A : Â :
xAxUNÂ. Darüber ist ein halber Bogen, der
sich als ein S am Schluß ergibt, Stirneck und
Backeneck schiebt uns ein O ohne Himmelsdach
unter, das durch den Halbbogen ersetzt
ist; also ein femininer Plural xAxUNÂOS. Das
Stirneck gibt ein R und das Horn, diesmal
überlang, also kein K, ist durch die davor abgesprungene
Scheibe als die kommende bezeichnet,
um die Gleichung Gazelle: Mädchen
im Bild wiederzugeben. So erhalten wir
TARUNÂOS „zarte Mädchen" für PNUEL. Vor
VAZROM in der Mitte der Zeile steht ein Bockskopf,
ein Horn, ein Kegel. Die magische
Unterlage redet von dem Stier und daß der
Opferkegel HU den Stier entstehen mache.
Das Bild gibt den beim Opfer meckernden
Bock wieder. Daß das Horn ME entspricht,
wissen wir; der folgende Kegel ist eine Variation
der abgesprungenen Scheibe, also S : S,
die Verdoppelung des Innenfeldes enthält ein
langes A : Â, die Konturen ein N und einen
umgekehrten Himmel mit zu ergänzender
Fläche: MESÂNOM „der Böcke". Das Vorhergehende
bestimmt also die Opfer oder gibt
eine zweite Art an. Hier beginnt das Horn
K und Zwischenraum A, es folgt das N des
Ohrs und ein durch zwei Striche und durch
das Auge verlängertes I : I, durch Stirn- und
Backenlinie gestützt. Da, wie der Kinnbacken
zeigt, die Kopfkontur der Ring ist, folgt ein
S, ein U bis zur Nase mit aus dem Auge
herabgezogener Verlängerung Û, die Nase
gibt ein R, die eckige Form einen umgedrehten
Himmel mit Hintergrund OM; wir erhalten also
KANÎSÛROM. Bis jetzt gewannen wir also nur
Objekt-Akkusative, kein Verb. Der letzte
Absatz, der wieder KURSÂSPÔ nennt, scheint
umgestellt zu sein. Nach CALAX · ELIA steht
ASPÎ, danach nach zwei Zeichen KURSÂSPÔ,
dann aber eine veränderte Gruppe. Es muß
dort stehen, daß er den Drachenschlund zerstört
hat. Hier müssen Verba stecken, die
etruskische Unterlage, die nur Formeln, keine
Verba hat, wird hier zu etwas anderem verwendet.
Ein etwaiges Verb muß im Anfang
zu URTOM passen und am Schluß vielleicht
zum Anfang des Absatzes oder zum Schluß,
mit Ausnahme des Kolophons. Es muß also
„fand", „erkannte" oder etwas ähnliches heißen:
dann könnte es am Schluß sogar zwei Objekte
haben. Nehmen wir das an, so sind die zwei
Schlußhieroglyphen leicht. Das obere Zeichen
entspricht der kommenden kleinen Scheibe,
das Böckchen dem Ring. Das U·L·E·SU hat
unter dem Vertreter des T eine schalenartige
Halbscheibe, die, wie wir oben annahmen, das
Wort als Fremdwort heraushebt. Ist dies der
Fall, so ist „erkannte" richtig, da es sich um
Erklärung eines Fremdwortes handelt. Medisch
gelesen erhalten wir TY und durch die Halbscheibe,
die die Streber ersetzt, TI, der Hohlraum
des Bogens gibt A, die untere Kontur
mit Seitenlinien den Himmel M, die sich neu
bildende untere Scheibe ein zweites T und
der Raum davor A: TIAMAT der „Drache" ist
das zu erkennende Wort. Der Bockskopf
ist einfach: Horn K, mit Raum KA, die Scheibe
(Stirn und Hinterkopf) S, Raum A; es folgt
Nase und Mund, die, zur Scheibe gehörend,
den Raum A zu dem C (Strich) geben, das
Auge, unfertig, gibt ein zweites, aber schwaches
T:T, das Ohr N·Y·A, also: KAS ANYATCA „und
wer nicht ein anderes?" Das zitierte TIAMAT
ist also das zweite Objekt zu der ersten Gruppe
vor ASPÎ. Die Lösung der Hieroglyphe mit
dem Genitiv —AHE ist einfach. Lösen wir
die Endung ab, so bleibt ein ziemlich gleichförmiges
Gebilde eines gerandeten, augenlosen
Rachens. Dieser ist die Hauptsache, er bildet
ein großes R mit Raum, also RA; ob er aber
das Wort beginnt, ist sehr fraglich. Denn
erst beim Opfer öffnet sich der Rachen. Ein
Bezug auf die Scheibe ist also da, und zwar
auf die kommende; die leichte Ausbuchtung
unten zeigt dies an. So erhalten wir TÂ (diesmal
lang geschrieben), ein N oben, ein U unten,
also TÂNURAHE. Die folgende E·L·I·A-Gruppe,
etruskisch in Lettern zerlegt, muß noch drei
Striche in der Mitte haben, die am Kiefer
oben ansitzen. Sie zeigen uns die innere
Einrichtung, die Kinnlade des Rachens. Die
Lautwerte der losen Elemente sind nur zu
erklären, wenn die Figur, die zugrunde liegt,
wieder hergestellt wird. Die Fratze ist ja,
wie die Schrift andeutet, zerstört. Ist das
Ritual gelungen, so ist die Ewigkeit der himmlischen
Sonne aufgehoben. Stellen wir sie
also her, so haben wir einen Ring mit beginnendem
Hohlraum: AS, an die Stelle tritt
der Himmel (drei Striche, die Zähne), der
das Ende ist, also —OM. Er ersetzt die sonst
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