National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
| 0431 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
Daß wir hier die Unterlage der Tantras haben,
ist klar. Wir wollen nur erinnern, daß das
„Arbeitsfeld" das Kṣetra der Tantras, also
ein menschlicher Körper ist, und schon in den
Gandhāra-Skulpturen als Pflüger dargestellt
wird. Gemeinsam mit den Tantras ist auch
die Anschauung, daß die Teufelsformen, deren
Identität (tattvată) durch NA betont wird, nur
Variationen des „ewigen, aber just erschienenen
Sohnes" (S·P·A, medisch „Hund") sind, aber
ihre Namen nach den Funktionen, ob sie schlach-
ten, entmannen, verbrennen usw., wechseln.
Fig. 28
Z. 1. 1. Zeichen: PU·T·ΘI·EN, unt. Arm: z+Za+
Handgelenk r+Za+Hand n+Vorderarm y+Fond ô; ob.
Rs+Spitz nach unt. r+Nase und Ecken u+u+Fond ô:
zaranyôsruvô — 4. Zeichen: die zwei Bogen gelten je
als R, also s+Za+s+iS ob. t+LL durch t gestützt i:
sasti, ein Siegel — 5. Zeichen: Strich na+y+Za+iS
ob. t+LL durch t gestützt: nayati — 6. Zeichen: ob.
Rs+r (Nase)+Za+Zunge e+unt. Rs+iS t (Stiel)+
Fond ô: sraestô — 7. Zeichen: vorne y+Za; es bleibt
ein Haken, dessen Teil ob. u. unt. ein y und im ganzen
ein z bildet (Stützen vorne): yazi — 8. Zeichen: wie
Fig. 27, Z. 5, 37 P·NU·E: mûti, hier geben die hRR
die Endung s — 9. Zeichen: yat, der Strich verstärkt
das Resultat, iS also t: yat — 11. Zeichen: irya, wie
ob., aber zwei Striche LL also y mit Stützen ob.,
dadurch wird das Ganze iSt, was vorhergeht: iryati —
13. Zeichen: TIAMAT: Ohrpartie f+r (unt.)+Za+Za,
Kopf Rs+Za+Nase u+Kinn c+Za+iS (Auge durch
Locke angedeutet) t+Za: frāsaucata — 17. Zeichen:
BELTSAZAR: Ohr u. Gehörn athetiert sich, Stirne
stützt ti auf der Wange, Nase b+Maul û+R (Wange)
s+Stirney+Za+ti: bûsyati — 18. Zeichen: RE·RA·E·I·A·SU,
ob. anya-, y durch unt. gestützt; Stirne Rs+Za+Erde
o, diese aber wird durch das Auge abgerundet, also
u+c (unt.)+Fond ô; der Mittelstrich unt. betont die
LL-Stützen, wird durch Strich unter der Erde athetiert.
Die Figur weist piktographisch auf den Untergang
der Erde im Feuer (etrusk. U) infolge des Verbrechens:
anyasaucô — 20-22. Zeichen: FU kursô (kurs+Fond ô),
VEVUL ob. iS quer t+Za, unt. f+ô, außen r im Eck+
Fond ô: tafôrô; das Töpfchen ETUS ist ein Siegel:
unt. Za+Rs+ob. iSt (quer); die LL deuten hier nur
an, daß ob. iS ist+Fond ô: astô. —
Z. 2. Zeichen 1, 2: ob. iS, LL athet. durch mittl.
Element von FU, bleibt Ra+Za+k+ô (Fond): sa kô —
7. Zeichen: ob. y+u+Hm+b (vorne)+Fond ô: zumbô,
ein Siegel — 9. Zeichen: SU·Θ·UN ob. anya, vorne
Rs+Za+s; die Lücke beseitigt Za und läßt, an-
gedeutet durch LL, iS ergänzen+Fond ô: anyasastô —
11. Zeichen: Innen Za+Zacken n+y+Za+iS (Bogen)
t+Za+Eck ob.r+Fond ô: anyatarô, volle Orthographie
für das Siegel ob. — 15. Zeichen: Der Strich (Griffel)
athet. den Zeigefinger, es bleibt also Za+entstellt.
Rz+iṣ: azis — 17. Zeichen: Ecke ob. d, daneben r,
Bogen unt. u oder v+Za (inn.)+Za (auß.)+H: An-
deutung, also noch Fond ô: drvâô — 20. Zeichen: DANIE
ob. Za+n+Za+Za vor d. Vorderteil, dieser ob. χ, durch
die Form, die LL andeutet, im Knick iS t, davor aber
Rs (gegenüber)+is: anâzstis — 24. Zeichen: Ob. Za+
n+Za+Za+r (vorne), Seiten LL gestützt durch n, also
Strich davor iS t: anâritis — 25. Zeichen: DANEEL wie
anâzst-, aber mit Genitiv, Endung-ahe: anâzstahe —
27. Zeichen: man/rô+ganz schmales n+Za: manôrô
na — 29. Zeichen: DAN·I·E·NA anâzstis mit angehängtem
azom — 30. Zeichen: unt. z mit y ob. gestützt durch
Schräge u. Verlängerungsstrich: zi — 31. Zeichen: unt.
m+Za+r+y+iS ob. t+e (ganze Figur) maryate, ein
Siegel —
Z. 3. 1. Zeichen: anâzst- ein Fond beigegeben
anâzstô, die Hand ist umgewendet, da sie auf Z. 2
weist — 3. Zeichen: Rz+Za+ô+Za+ti, wie in sasti:
zaôati — 4. Zeichen: ob. r+Za+y+Za+ vord. Za: â+
Fond ô: rayâô — 5. Zeichen: y+Za+Rs+iS ob+Fond ô:
yastô — 8. Zeichen: wie yamô, statt mô âôrô: ya
âôrô — 13. Zeichen: ob. anya-, Auge iS durch Mittel-
strich unt. athet., aber beiderseits s (R) stark betont,
hier liegen also LL (y) vor, ob. gestützt, und ein c:
anyasacis — 15. Zeichen: iS im Horn t+Horn k+Za,
Hauptform e, Nase deutet R an s+Fond ô: tkaeṣô
— 19. Zeichen: carâô wie ob., hRR deuten hier den Fond
ô an — 20. Zeichen: wie ob. maryate, aber nach m im
Eck r und daran je ein u: mruyate — 21. Zeichen:
Höllentrepppe mit drei Stufen, Za+r+z (vord. LL)+
hi L u, verlängert durch Querstriche, die auch r bieten,
hRR gibt Fond ô: arzûrô — 23. Zeichen: tkaeṣô, das
Auge zeigt mit der Nase den R an — 27. Zeichen:
drei RR entsprechen drei Stufen in Zeich. 21, also nur
s+Za, bilden, wenn sie sich unten strecken, ein e,
das deutet das doppelte p unten an, Fond ô: saepô
— 29. Zeichen: saepô einfacher geschrieben, ein Siegel
— 30. Zeichen: Za+r (viermal, alle Stufen zerschlagen),
Strich (R) z+û (and. Strich)+r+Fond ô, unzerstörte
Kammer, hRR geben Fond: arzûrô, anders geschrieben
— 31. Zeichen: tkaeṣô, das ṣ durch starke Wölbung
hervorgehoben.
Z. 4. 3 Zeichen: zarôayom, wegen der Bustrophedon-
Stellung doch; hRR weisen auf z und geben den
Parallelismus zu Zeich. 5 — 4. Zeichen: mruyate, sehr
kursiv — 5. Zeichen: dies Zeichen, das ein augen-
loses Gesicht darstellt, entspricht wieder arzûrô,
hat aber eine sehr merkwürdige Lösung. Es be-
ginnt p+y (LL): i, gestützt durch die Querstriche,
also ist der den Mund bildende kurze Strich iSt mit
Za+u, das als R auch noch auf t hinweist; die ganze
Figur bildet ein E, dessen medisches Äquivalent m
ist, unten der durch hRR angedeutete Fond ô; diese
Art zu schreiben weist auch auf etruskische Unterlage,
also ist der E: P·I·T·A·U·NA offenbar der Eingang von
arzûrô; dieser Pitaunô gilt als asparikô in unserer
Tradition und als von Kursāspô erlegt, vgl. ob.
S. 408 arzurô — 13. Zeichen: anya-, vorn Rz+u+
Rs+iS t+ô: anyazustô — 17. Zeichen: anyatarô
wie Z. 11, 17. Zeich. der Bogen durch iS t ersetzt
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
11
.
.
.
.
|
.
.
.
.
21
.
.
.
.
|
.
.
.
.
31
.
.
.
.
|
.
.
.
.
41
.
.
.
.
|
.
.
.
.
51
.
.
.
.
|
.
.
.
.
61
.
.
.
.
|
.
.
.
.
71
.
.
.
.
|
.
.
.
.
81
.
.
.
.
|
.
.
.
.
91
.
.
.
.
|
.
.
.
.
101
.
.
.
.
|
.
.
.
.
111
.
.
.
.
|
.
.
.
.
121
.
.
.
.
|
.
.
.
.
131
.
.
.
.
|
.
.
.
.
141
.
.
.
.
|
.
.
.
.
151
.
.
.
.
|
.
.
.
.
161
.
.
.
.
|
.
.
.
.
171
.
.
.
.
|
.
.
.
.
181
.
.
.
.
|
.
.
.
.
191
.
.
.
.
|
.
.
.
.
201
.
.
.
.
|
.
.
.
.
211
.
.
.
.
|
.
.
.
.
221
.
.
.
.
|
.
.
.
.
231
.
.
.
.
|
.
.
.
.
241
.
.
.
.
|
.
.
.
.
251
.
.
.
.
|
.
.
.
.
261
.
.
.
.
|
.
.
.
.
271
.
.
.
.
|
.
.
.
.
281
.
.
.
.
|
.
.
.
.
291
.
.
.
.
|
.
.
.
.
301
.
.
.
.
|
.
.
.
.
311
.
.
.
.
|
.
.
.
.
321
.
.
.
.
|
.
.
.
.
331
.
.
.
.
|
.
.
.
.
341
.
.
.
.
|
.
.
.
.
351
.
.
.
.
|
.
.
.
.
361
.
.
.
.
|
.
.
.
.
371
.
.
.
.
|
.
.
.
.
381
.
.
.
.
|
.
.
.
.
391
.
.
.
.
|
.
.
.
.
401
.
.
.
.
|
.
.
.
.
411
.
.
.
.
|
.
.
.
.
421
.
.
.
.
|
.
.
429
430
431
432
433
.
.
|
.
.
.
.
441
.
.
.
.
|
.
.
.
.
451
.
.
.
.
|
.
.
.
.
462
.
.
.
.
|
.
.
.
.
473
.
.
.
.
|
.
.
.
.
483
.
.
.
.
|
.
.
.
.
493
.
.
.
.
|
.
.
.
.
503
.
.
.
.
|
.
.
.
.
513
.
.
.
.
|
.
.
.
.
523
.
.
.
.
|
.
.
.
.
533
.
.
.
.
|
.
.
.
.
543
.
.
.
.
|
.
.
.
.
553
.
.
.
.
|
.
.
.
.
563
.
.
.
.
|
.
.
.
.
573
574
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.