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0441 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 441 (Color Image)

Captions

[Figure] Fig. 33 Inscription from Bor, Mitteilungen der Vorderasiatischen Gesellschaft 1900, 5, Tafel XXXIII, 1906, 5, Tafel XXXIII.Inschrift von Bor, Mitteilungen der Vorderasiatischen Gesellschaft 1900, 5, Tafel XXXIII, 1906, 5, Tafel XXXIII.

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doi: 10.20676/00000193
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Z. 3 P·EN I·NE NE·N RE·R I·NA E·SEL I·NA
E·A·E NI·E P·EN I·EL E·LI·SA E·LA I·NE E·N·SA·E
LA·E E·NU·N ΘV·E I·NA E·A TE·N . . . . E·SEL
I·NA·EA·E U·X·E I·E·E·NA·I·NA FU S·IU P·EN
I·U·DAN
Z. 4 NA E·A HU LE·NU LE·NU I·NA ΘLU SU·N
I·NA·E·A LU·M RA·SE·NA CE·NE SE P·E·NE·SU.
Diese lange Formel, welche die stets fort-
schreitende Entwicklung der übernatürlichen
Kräfte eines Mannes der Auswahl, eines
Electus mit allen Begleiterscheinungen durch-
führt (die Einzelheiten erklärt das Glossar),
endet mit dem Hinweis auf den dargestellten,
in flehender Haltung gegebenen Gefangenen;
alle Stufen schließen mit M „dieser" und der
Schluß, in den der Kopf eingepaßt ist, nennt
ihn das „Leben eines ewigen E, der ein
Buhlknabe war, dessen Blut Gold geworden
ist, einen Auserwählten", „gesiegelt ist der
Sohn; er, der hinfälliger Mann war, ist jetzt
ein goldener Mann (E)." Hier liegt aber noch
ein Kniff vor, der beachtet werden muß. Der
oben medisch S gelesene Bogen ist tuskisch
ein U und so weist er auf das letzte Zeichen,
insofern, als wir gemahnt werden, das S dort
abzulösen, so daß E·SU entsteht: ein E (Mann)
oder (S) Feuer (U). Es liegt also derselbe
Fall vor, den wir oben hatten, Spuk in Flammen.
Der Gefangene ist also hingerichtet und wie
CE·NE andeutet, gespießt worden und verläßt,
wie solche Lufttote den Ort nicht mehr.
Eine besondere medische Lösung ist hier
ausgeschlossen; die zahlreichen E·NA-Zeichen
haben nur den Zweck, den magischen Worten
die Parallelen beizufügen, so bei E·A usw.
yamô, bei E·LI·SA astrom, bei ΘVE spâ, bei
P·EN daevô daevô, bei AR tamô usw. Nur
die mit RA·S·E·NA beginnende Stelle ist medisch,
aber wie! Das Zeichen CE·NE gibt medisch gelesen
Mitte a+r (ob.) + R s+t iS. ob. + LL, dazu
kommt S vor dem Kopfe, hinter dem Kopfe
beseitigt der Strick das ô und das letzte
Zeichen gibt medisch oben iS t unten LL:
also erhalten wir eine zweisprachige Inschrift
auch medisch gelesen: etruskisch A·S·TI AR·S·TI
(SE) DA·E·VA DA·E·VA TI „Zorn der Ewigkeit,
Zorn des Vergänglichen (SE), Keim eines
Mannes der Aura (bis) ist der Zorn" und
als medische Worte asti arštiš daeva daeva
ti „es ist der Spieß, du Doppelteufel, der
des Zornes (TI).

Es sind, um die tuskische Unterlage herzustellen,
noch einige Zeichen tuskisch zu lösen. Z. 1,
Zeichen 3, dieser klauenförmige Keil beginnt in
der Mitte mit E, es folgt unten S, hinten ein E
und ein P: ESEP – 6. Zeichen, dieser Keil hat statt
des P ein angepaßtes L: ESEL – 20. Zeichen, es ist
eine Umformung der Wucherpflanze, Kontur X+E,
die Querstriche betonen als im Keime ruhend, das
emphatisch geschriebene E, also XE – 22. Zeichen,
unt. N (bis), ob. U: NU – Z. 2, 1. Zeich. Die Hand
war offenbar dieselbe wie die unten folgende, sie
besteht aus S unt., U vorne, L ob.: SUL – 22. Zeich.
Vor der Linie T+E hint. +N unt.: TEN – Z. 3,
3. Zeich. unten: NE·N, ob. Sonne über Sonne mit
angedeuteter Verlängerung: RE·R – 12. Zeichen, diese
Hand ist unt. E+N, ob. hint. S+A (vorne) +E in der
Mitte: ENSAE – 22. Zeichen, unt. U (bis) +X+E:
UXE – Z. 4. Der Halbkreis vor dem Kopfe bestimmt
als medisches S die in die Schrift eingefügte
Kopfkontur als abgerundetes S, der Mann darunter
fügt E bei: SE – 11. Zeichen, ob. C+E+N+E: CENE –

Die erhaltenen Formeln sind also:

Z. 1 I·NA E·A·E E·SU E·S·EP I·NA E·A·M E·SEL
I·U·DAN I·NA·E·A NA·M HA·R HE·N LE·NU·M
P·NU·EL·I·M I·EL XE E·NI·U·S NU . . . . M
Z. 2 SUL NA E·LI·SA . . . E·A P·EN CA E·A
E·LI·SA E·LI·SA AR LU I·U·DAN I·NA·A I·U·DAN·N
SUL I·M I·EL·M ΘV·E TE·N TE·N I·NA E·A