National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0445 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 445 (Color Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000193
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

DAN ΘVE IP EP·N EE ΘVE IE·HU RAS·E·NA
IP EN·EN NA IU·DAN IE·HUE UŠ·N E·SE·P·ΘI
IU·DAN IE·HU
Z. 4. LSA M RE·P CIA ΘVE EL .....M UŠ·N
E·Θ·NA·L E·Θ·NA·L TU·SU·L N·N·NE EI·D M NA
E·F·N LU·NE ...... E·SE·P·ΘI E·SE·P·ΘI AN SNE
INA SNE EF·N RAS·E·NA ............. UŠ E·F
IE·HU LE·NU E·Θ·NA·L LE·NU EF·N IE·E·NA·I·
NA HU·C LE·NU ΘVE ...... E·F·N NA ...... IP
TU·SU·L (?) P·E (?) E·F (?) LE·NU EF IP IE·HU
FU ŠIU ...... IU·DAN IN·E·L P·E·N M P·E·N IP
IE·E·NA·I·NA IU·DAN P·E·N DU·IE·I·NA NA SNE
P·NU·E·N P·NU·E·N VA·UN ...... RA·C INA IU·
DAN RE RA·C IU·DAN
Z. 5. IE·HU RE RAS·E·NA E·LI·SA LE·NU
E·F·N IE·HU NA P·E IE·E·NA·I·NA NA PE IE·HU
HU NA LE·NU IE·HU E·F P·E·N UŠ·N IE·HU
RAS·E·NA IP DAN·NU ......... M ΘVE·NIN IP
......... EL ........ IE·E·NA·I·NA NA ΘVE ΘVE·
NIN ...... I·NA·A ...... IE·E·NA·I·NA SUN·S·CU·P
UŠ·N IE·HU IU·DAN ΘVE IE·E·NA·I·NA NA
EI·D ES·C·N IE·E·NA·I·NA ΘVE M UŠ·N ......
IU·DAN ........ ICU·Θ·RE ........ IE·E·NA·I·NA
AR UŠ·N IE·Θ ...... INA ES·CE·N E·F
Der Inhalt dieser Formeln ist kurz gesagt
der: Wie schon die erste Zeile zeigt, handelt
es sich um die magische Erscheinung eines
Faszinums im Feuerkreis eines Brennofens,
aus den Resten der Verbrannten entsteht
eine Personifikation, selbst ein E, ein neues
Herz, ein oder mehrere Unreine werden doch
Auserwählte; so ewig geworden, bildet sich
dies neue E zu einem Stier in Flammen um;
dieser Stier ist eine neue, ewig sich verjüngende
Sonne, er ist Gold des SU·TA·NA, er ist RE
und das Siegel eines Auserwählten im Feur-
kranze der Öffnung der Sonnenscheibe; diese
Vorzüge führt die letzte Zeile aus und gibt
in der drittletzten Kolonne eine Illustration,
die die Sonnenverjüngung darstellt; wer mehr
aus dem Gewächse erzwingen will, mag die
einzelnen Worte im Glossar nachsehen.
Wenn wir nun hier die mit ENA bezeichneten
Kolonnen medisch lesen, erhalten wir eine
Klage eines Spuks, die dem Sinne der etrus-
kischen Formeln völlig entspricht. Obwohl
lückenhaft, ist der Zusammenhang faßbar,
etruskische Formeln bleiben aber als feste
Termini dazwischen stehen, während andere
Stellen auch medisch gelesen, tuskische Formen
ergeben, und zwar solche, die uns durch die

Agramer Binden und sogar durch italisch-
etruskische Reste bekannt sind.
Z. 1. 7. Zeichen, unt. r+Za+u (ob.) +δ (bis, an den
Seiten) +Za, ob. iŠt: rauδat — 33. Zeichen, war wohl
wie Z. 2 yâtom — 49, 50. Zeichen, bu+i+a, also
etruskisch PU·I·A — 51. Zeichen, ob. c+Za+p
(bis): cap — 52. Zeichen, unt. m+Za+Za+r (bis, in
d. Mitte) +Za+y (auß.) +Za+t (in d. Mitte): mârayat —
Z. 2. 55. Zeichen, unt. m+Za+e+ş (R) +Fond δ:
maesô — 56. Zeichen, Nase b+Mund â+δ oben +LL
am Munde, durch Stiel gestützt, +Kappe (R): bâδiş —
59. Zeichen, anyatarô wie Fig. 28, Z. 2 +na —
60. Zeichen, g+u (bis) +δ+ Fond δ —
Z. 3. 24. Zeichen, iδra kursiv — 28. Zeichen, hier
stimmt Zeichen und Wort genau überein, R hoch-
gestellt, also nicht s, sondern z̧, ob. iŠt+Za, angefügt
an ein langes e, Fond δ: taezô Beil — 36. Zeichen,
Variante von frâkaδat, hint. f+Ecken r+Zâ+k (Haupt-
figur) +Za, durch untere Abrundung angedeutete iS
(unterer Zacken) in Form von δ+Za, die ob. Zacken
sind angehänkte LL, die das schwache t (iS) an-
deuten, diese gezwungene Schreibung verschuldet das
so gedeckte dämonische SUTANA-SU der Unterlage —
41. Zeichen, es gilt auch hier die Teilung und das
Weiterumsiehgreifen der Unterlage, Außenstrich iŠt+i
(LL) + Parallelstrich iŠt+Za+r (ob.) +Za+ kleine iŠt
oben: titarat — 54. Zeichen, zaδô, ohne Andeutung
von R, doch deutlich, vgl. Fig. 34 — 61. Zeichen,
Variante von bu, ersetzt das b durch f: fu —
Z. 4. 25. Zeichen, unt. m+Za+Za+y (LL), ob. H
geschlossen -om: mâyom — 26. Zeichen, dem vorigen
angehänkt, Parallele zu 65, 72, hRR bestimmen die
Seitenkurven als R s+y (ob.) +Zâ + zerstörter, durch
Zauber in Selbsterneuerung behinderter iŠt+i, das
durch die Querlinien gestützt ist, während die lang-
gezogenen RLL noch ein y enthalten, siegelartig ge-
schrieben: syâti — 65. Zeichen, unten n+Za+Za+δ
(ob.) +Za+y LL außen +Za+t iS als Strich anderer-
seits: nâδayat — 72. Zeichen: carati
Z. 5. 42. Zeichen, nur als etruskisches Wort medisch
lesbar: eine Feuerkrone u, u+e, e: uuee —
So lückenhaft die Inschrift ist, so ergeben
sich doch zusammenhängende Absätze, welche
die Jammerlaute eines Spuks furchtbarer Art
enthalten, auch hier wieder so, daß sowohl
gewisse Hieroglyphen auch medisch gelesen
etruskische Wörter enthalten, während die
schlimmsten, als feste Termini, die zugleich
lautlich das Wehgeheul wiedergeben, in etrus-
kischer Lesung (eine medische ist unmöglich)
stehen bleiben. Die Zeilen lauten:
Z. 1. KURSÔ RAUΔAT ASRUSTOM DAEVÔ
DAEVÔ — SRIFÔ — KURSÔ RAUΔAT IE·HU·E —
IE·HU·E AΘRI GURΔÔ — YÂTOM VAZROM
U·U ........ SRIFÔ IE·HU ASTI — BU·I·A
CA·P MÂRAYAT AZOM CA·P