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Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0495 |
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 |
| The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
Weltalter zugehörig — aus dem selbst be-
herrschten Bereich — hier — die ganze
Dreiwelt — Ghî — Juwelenstrahl — ist —
der Erde von purem Golde — auf der Fläche
der bewohnten Erde — auf der Erdfläche —
auch sechs — Berge edlen Ursprungs — begabt
mit dem edelsten der Überwinder — Erdfläche
geworden — Yama, Danu und Varuṇa —
bei Vâyu, Vaiśravaṇa und Hara — kreist es —
fegt weg — tritt ein — böses Weltalter —
in tausend Zeitperioden aus Tagen — der
aus Atomen geborenen Menschen — begabt
mit Harmonie des normalen Zeitalters — die
Ghatikâ hinter jedem Tag."
So abgerissen das Ganze ist, so kann man
doch nicht leugnen, daß ein fester, auf das
Feuer passender Zusammenhang durchläuft.
Der nach vorn gerichtete Zacken mag etwa
der drittvorletzten Zeile entsprechen. Zur
Figur der Weltfrau trägt die Reihe nur das
eine bei, was diesem Zacken entspricht, nämlich
das Ende einer Weltperiode, deshalb liegt
der Zacken als dann entscheidend eingreifend
über dem Fuß.
68.
Die Reihe des Wassers (Va, Wa) ist noch
seltsamer als die vorige. Auf der Figur ist
es die Schleife über dem Feuerzacken, ohne
senkrechte Stütze der schwarzen Linie des
Vâyu vorgebaut. Bisweilen gleicht es mehr
einer zurückschlagenden Welle.
Die schleifenförmige Wasserreihe gibt uns
den Hinweis, daß sie alles umfaßt und un-
gleich auslaufend doch wieder zusammenfließt.
Daraus geht hervor, daß, da das Wasser die
Erde umgibt, die einzige noch zur Verfügung
stehende untere Partie der einzelnen Mandâ-
krântâstrophen, also die dritte, jedesmal in
Betracht kommt. Aber das Zurück- und
Zusammenfließen muß zum Ausdruck kommen,
und dies geschieht in der Weise, daß die
einzelnen Gruppen so gestellt werden, daß
immer das erste Wort sich im folgenden
wiederholt. Was sich daraus ergibt, ist er-
staunlich.
(10) pañcâdasa-pañcaviṃśat (11) pañcadâsa-
meroḥ-râśicakraṃ (12) meroḥ-lakṣam-yojanâ-
nâm (13) lakṣam-catubhiḥ-syât (14) catubhir-
âdyarûpâḥ-sodasa- (15) âdyarûpâḥ-śarkarâm-
bho-vâlukâmbhaḥ (16) śarkarâmbhaś-candram-
kinnaram (17) candraṃ-sumerur-madhyataḥ
(18) sumeruḥ-śṛṅgâni-sarvadik (19) śṛṅgâni-
viśâlam-ardhalakṣam (20) viśâlam-sarvadikṣu-
sarvapîtham (21) sarvadikṣu-viṣṇuh-sarvadig
(22) viṣṇur-mlecchân-sthâpayitvâ (23) mlecchân-
sahasraṃ-varṣamânaṃ (24) sahasraṃ-bhartur-
śaktimânaṃ (25) bhartur-evaṃ-devânâm
Diese merkwürdige, murmelnde Reihe klingt
im Anfang durch die Zahlen sehr mystisch:
„fünfzehn — fünfundzwanzig — fünfzehn — des
Meru — Sternenkreis — des Meru — Hundert-
tausend — an Yojanas — Hunderttausend — durch
vier — sei durch vier — Gestaltungen, die mit
a beginnen — sechzehn — Gestalten, die mit
a beginnen — Kieselwasser — Sandwasser —
Kieselwasser — den Mond — den Kinnara — den
Mond — der Berg Meru — aus der Mitte —
der Berg Meru — Hörner — aller Seiten —
Hörner — groß — ein halbes Hunderttausend —
groß — in allen Seiten — Allthron — in allen
Seiten — Viṣṇu — alle Seiten — Viṣṇu — die
Ketzer — zum stehen gebracht habend — die
Ketzer — tausend — das Maß der Jahre —
tausend — des Gatten — Saktimaaß — des Gatten
— so (so sei es) — der Götter."
Diese höchst merkwürdige Reihe, die mit
einer Art Apotheose Viṣṇus schließt, enthält
ein gewichtiges Tantra-Wort EVAM (so, so sei
es), das dem Schluß vorauseilt. Es wirkt
wie vom Wellenschlag herausgewaschen. Es
ist jetzt schon daran zu erinnern, daß in der
Regel vor der Figur daśâkâro vaśi, also auch
auf der beigegebenen Abbildung Fig. 41, das
E vor der Figur, das VAM mit Anunâsikâ
geschrieben, dahinter abgebildet ist.
69
Die vierte Reihe ist die der Erde La. Es ist der
zackige Haken fast in der Mitte der nach vorne
stehenden Ausladungen, unmittelbar über dem
Wellenschlag der Letter Va, des Wassers.
Gelb ausgemalt hat es keine Senkrechte als
Stütze. Diese wunderliche Figur macht den
Eindruck einer stilisierten Hand, und es ist
möglich, daß der Begriff, den das oft vor-
kommende Wort tala „Fläche" ausdrückt, auch
für die Form dieser Figur, die sich also schon
einer Hieroglyphe wenigstens determinativer
Art nähert, maßgebend gewesen ist. Es fragt
sich nun, ob keine Andeutung gegeben ist,
wie die La-Reihe aus den Versen herauszuholen
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