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0505 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 505 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000193
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für Hinrichtungen ist. Also hier zwischen
Gräbern und drohenden Pfählen führt die
Diamantsau (Vajravārāhī) ihre Säue herum:
ihr Gefolge, in Schweinegestalten gefahrene
Hexen. Kehren wir zunächst zur Hexenschrift
zurück, so ist klar, daß das wirklich zwei
indische Aksaras sind, die, wenn man den
Kopfstrich des Schädels zurechnet, das Wort
MĀYĀ „Täuschung" ergeben. Daß sie, so wie
sie stehen, nicht umgelegt, gelten sollen, be-
weisen die darüber geschriebenen Zahlzeichen
1 und 2. Mit dieser Unterlage wollen wir Verse
des Kālacakra selbst heranziehen, die die
Lösung der Reste bringen werden:

5,35
MEROR DIKSV AṢṬABHEDAIR DIŚIVIDĪŚI-
GATAM SARVAPĪṬHOPAPĪṬHAM
KṢETRAM CHANDOMELAPAKACITIBHUVA-
NAM VEŚMA VĀYVARDHASIMNAH
BUDDHASYAIVĀRKABHŪMYĀM ANUTANU-
JANRNĀM BHŪTADEVĀSURĀṆĀM
ŚAKTER BHARTUR DINAIKAM VICARATI KU-
LIKĀ SŪRYACANDRAPRACĀRĀT

5,79
TASMIN PUTRO BHAVED YO JINAJANAKA-
SUTO MAÑJUVAJRAḤ SA EVA
PRAJÑĀDHIKYĀT KADĀCIT PRABHAVATI DU-
HITĀ BUDDHAMĀTĀ DHRUVAM SYĀT
TASMĀD ANYAIS TRIPUṢPAIḤ SITAKAMALA-
DHARO JAMBHALO VAJRAPĀṆIR
ANYO 'ṢṬAV AṢṬAPUṢPAIR DIŚIVIDĪŚIGATĀ
MAHARDDHIKĀḤ KRODHĀRĀJĀḤ

5,13-15
ŚUDDHE SAṂŚUDDHATOYĀC CHAŚADHA-
RADHAVALAH PADMACIHNO'MITĀBHO
MĀNO LOKEŚVARO VAI HAYARATHAGA-
MANĀ MĀMAKĪ RŪPAVAJRĀ
RAUDRĪ CĀBDHIGANENDRO DVIJAPHAṆIṢA-
HITO VYĀGHRAVAKTRĀ SOLŪKĀ
ETE ŚRĪVĀMAVAKTRĀT PARAMAKARUṆAYĀ
SPHĀRITĀ VAJRIṆĀ CA
DHARME SAṂŚUDDHAVĀYOS TV ASIKARA-
KAMALO'MOGHASIDDHIŚ CA TĀRĀ
VAIGARBHAH SPARŚAVAJRĀ TY ATIBALA-
SAHITĀ CARCIKĀ ŚṚṄKHALĀ CA
NAIRTYAḤ ŚŪDRANĀGĀḤ PAVANA ITI
TATHĀ ŚVĀNAVAKTRĀ SAKĀKĀ
MAITRĪCITTENA CAITE TRIBHUVANAGURUṆĀ
SPHĀRITĀ PŪRVAVAKTRĀT

SAMBHOGE ŚUDDHAVAHNER UDAYARAVINI-
BHO RATNADHRK PĀṆḌARĀ CA
BHŪGARBHO JAMBHAKO VAI VARARASA-
KULIŚĀ ŚŪKARĪ SANMUKHO'GNIḤ
RĀJĀNAU DVAU PHAṆĪNDRAU PRAKAṬITA-
BHṚKUṬĪ ŚŪKARĀSYĀ SAGRDHRĀ
ETE ŚRĪSĀVYAVAKTRĀT PARAMAMUDITAYĀ
SPHĀRITĀ VIŚVABHARTĀ

„Zu den Seiten des Berges Meru ist in acht
Abteilen an den Stellen der Himmelsgegenden
und den Zwischenräumen der Thron Aller und
der Thron darüber, ein Arbeitsfeld (kṣetra)
ein Ort der Scheiterhaufen, wo sich heilige
Gesänge sammeln, im Bereich der Sonne des
Buddha, der Scheide mitten zwischen diesen
Wohnstätten und der Luft (vāyu) wandelt die
Kulikā an jedem Tage aus Atomen ge-
borenen Menschen, der Dämonen, Götter und
Asuras und der Śakti und ihres Gatten nach
dem Schritt von Sonne und Mond."

„Der Sohn, der dort sein möge, ist der Sohn,
die Überwinder erzeugt, eben dieser
Mañjuvajra, durch das übergroße Erkennen,
das er hat, wird er Tochter, und sei dauernd die
Buddhamutter, von ihm stammen durch andere
drei Blumen der Träger des weißen Lotus,
Vaiśravana und ein anderer Vajrapāṇi und
durch acht Blumen verteilt auf die Welt-
gegenden und die Zwischenräume die acht
Zornesfürsten groß an Zauberkräften."

„In der Reinheit, aus dem ganz reinen
Wasser, weiß wie der Häschenträger (Mond)
durch den Lotus bezeichnet unermeßliches
Licht bietend, die stolze Manifestation Lokeś-
vara, in der Tat die auf dem mit Pferden
bespannten Wagen fahrende Māmakī Rūpa-
vajrā, und Raudrī, der Fürst der Geister des
Wassers, zusammen mit den Drachenbräh-
maṇas als tigergesichtige Dākinī mit Uhus,
diese werden losgelassen durch den, der den
Donnerkeil hält, in höchstem Mitleid aus seinem
heiligen linken Gesicht."

„Und in religiöser Stimmung aus der reinen
Luft (vāyu) der Träger des Handlotus und
des Schwertes, auf Amogha's Zauberkraft
ruhend als Tārā, Vaigarbha als Sparśavajrā
begabt mit außerordentlicher Macht, Carcikā
und Śṛṅkhalā und weil es heißt: „die Söhne
der Nirrti sind Drachen niedriger Kaste im
Winde" auch als Hundsgesichts-Dākinī mit