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0537 Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1
The Devils of Avesta and their Relationship to Iconography of Buddhism in Central Asia : vol.1
Die Teufel des Avesta und Ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-Asiens : vol.1 / Page 537 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000193
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3 tatraiva nagare ramye śikhinâmâ yaśasviḥ
sambuddhâḥ śreṣṭhibhûtena vahârai pujito mayâ
„In dieser lieblichen Stadt verehrte ich, als
ich ein Großkaufmann war, den ruhmvollen,
vollkommen erleuchteten Buddha, genannt
Śikhin mit Vihâras."
Die sich anschließende Rückwand hat drei
Bilder, 6, 7, 8, und in 6, 7 wendet sich je ein
Deva um, sie wiederholen die einladende Pose
der Eingangsfiguren in 1, 4. Hinter 8 ist die
vermauert gewesene Kammer. Diesen drei,
6, 7, 8, entsprechen gegenüber nur zwei Bilder
9, 10. Da auf 10 ein kleinerer Buddha vor
dem großen ist, entspricht 10 dem, was 7, 8 dar-
stellen. 7 enthält das Blumenopfer, in 8 muß
also die Gewährung liegen, wodurch der Buddha
in 10 entsteht.
6 hastyaśvena suvarṇena naribhi ratnamuktibhiḥ
śanâṃ jñânâṃ pujârtham udyânaṃ śreṣṭhinâ
kṛtam
„Mit einem Elefanten, einem Pferde und Gold,
mit Frauen, Juwelen und Perlen zog ich als
Großkaufmann aus, um die sechs Überwinder
zu ehren, machte ich einen Garten.
9 râjña sutâham abhûvan pûrvam anyâsu jâtiṣu
bhr(âta)raṃ ratnasikhi samdipataila upasthitah
prathamâsamkhyeyavâsâna
„Früher in anderen Geburten war ich der Sohn
eines Königs. Ich verehrte meinen Bruder
Ratnasikhin mit einer Öllampe. Ende der
ersten Asamkhyeya-Periode."
7 dṛṣṭvâ dîpaṃkâraṃ buddham dyutimantaṃ
yaśasvinam
nilapadmai pujitavâṃ saptabhir mânavas tadâ
dvitiyâsamkhyeyâva(sâna)
„Als ich den strahlenden, ruhmreichen Dîpaṃkara
erblickte, verehrte (ich), der (ich) damals
ein junger Brâhmana war, ihn mit sieben
blauen Lotussen. Ende der zweiten Asam-
khyeya-Periode."
8 pujito maniratnena sunetro lokânâyaka
vihârena ca ramyena śreṣṭhibhûtena me tadâ
„Sunetra, den Führer der Welt, verehrte ich
damals, als ich ein Großkaufmann war, mit
einem Juwel und lieblichem Vihâra."
10 uttaro mânavo bhûvaṃ kâśyapo dvipa-
dottame
n...i...âlavaca śrutvâ pravrajyâyâ kṛtâ matiḥ
tṛtiyâsamkhyeyasarvagunâbhyâsavasânah
„Unter Kâśyapa (lies Kâśyape), dem höchsten
der Menschen, war ich der junge Brâhmaṇa

Uttara. Als ich das Wort des . . . . hörte,
faßte ich den Entschluß, in den Orden ein-
zutreten. Ende aller Tugendübungen in der
dritten Asamkhyeya-Periode."
Nun folgt eine Reihe, die lückenhaft ist,
aber es ist das Wichtigste erhalten. Zunächst
kommt 11, wieder ohne Gegenstück wie 3.
11 vâsiṣṭhasyâgamanaṃ śrutvâ śreṣṭhi priti-
manâ bhavan
udyânam maṇḍayitvâ ca vihâram kârayâmy aham
„Erfreut über die Nachricht von der Ankunft
des Vâsiṣṭha, schmückte ich, der ich ein
Großkaufmann war, einen Garten aus und
ließ ein Vihâra erbauen."
Das folgende Paar 12, 14 ist lückenhaft; denn
der Text von 12 fehlt, aber, was sehr wichtig
ist, von 14 ist er erhalten.
14 aṅgirasaṃm aham dṛṣṭvâ nadidîram upâ-
gatam
sârthavâhena me nâvâ nadyâm uttarito munim
„Als ich den Aṅgirasa am Ufer des Flusses
stehen sah, setzte ich, der ich ein Karawanen-
kaufmann war, auf einem Schiffe den Weisen
über den Fluß."
Das letzte Paar ist in den Darstellungen
unbedeutend, nur ist zu erwähnen, daß Brâh-
manas die Hauptrolle spielen, und dem ent-
sprechen auch die Inschriften.
13 ṛṣibhûto hy upâtiṣṭham (5)...trelokanâyakam
dharmaṃ (vidhi) vat pûjita buddh (o) . . . . (puna
manorathah)
dharmarâja (m) ca me (prâptaṃ râ) jabhûtena
śraddhayâ
„Als ich ein Ṛṣi war, verehrte ich S . . ., den
Herrn der Dreiwelt; mit einem hübschen
Bastgewande wurde er von mir bekleidet".
15 (vidhi) vat pûjita buddh (o) . . . . (puna
manorathah)
„In richtiger Weise wurde der Buddha ver-
ehrt . . . . . (erfüllt) der Wunsch und das
Reich des Dharma von mir, als ich ein
König war, durch Glauben (erlangt).

89.

Es ist klar, daß hier Dinge vorliegen, die
zwar buddhistisch aussehen, aber der Schluß 13,
15 zeigt als Hauptverehrer brahmanische Ṛṣis,
betont sogar, daß der Verehrer ein Ṛṣi ge-
worden ist, Fig. 69. Den Übergang in dies
Stadium zeigt 14 (Fig. 70) an. Da wird in
barbarischem Sanskrit ein Karawanenführer
genannt, der den Weisen über einen Fluß