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0069 Iranische Felsreliefs : vol.1
Iranische Felsreliefs : vol.1 / Page 69 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000244
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TAFEL IV

Naksch i Rustem. Grab des Darius und sassanidisches
Felsrelief

Es gibt sieben Achaemenidengräber. Vier von ihnen trägt die steile Wand des Husein Kûh, welche
nach ihnen und der sasanidischen Felsreliefs wegen Naqsh i Rustam, die Bilder des Rustem, genannt
wird. Drei Gräber befinden sich in Persepolis, zwei auf dem Teile des Kûh i rahmet, der die Rückwand
der Terrasse von Persepolis bildet, das dritte, unvollendete, weiter im Südosten auf einem Vorsprung
desselben felsigen Berges. Noch im Anfang des neunzehnten Jahrhunderts hörte Ouseley diesen Berg
Shâh kûh, den Königsberg nennen, das ist der βασίλειος ὄρος des Kleitarchos (bei Diodor Sic. LXXI, 7).
Unsere Tafel IV zeigt das Grab des Dareios (Grab III). Es ist das älteste und das Vorbild der übrigen Königs-
gräber. Seine schöne Inschrift (NR a-e) erhebt die Urheberschaft über jeden Zweifel. Darstellungen
der Gräber von Naqsh i Rustam finden sich bei Stolze, Tafeln 106—113, derer von Persepolis Tafeln
70—73 (unsere Abb. 5 u. 18). Auf unserer Tafel I erkennt man am Rande links die Kante des zweiten

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