National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
| 0253 |
Iranische Felsreliefs : vol.1 |
Citation Information
OCR Text
Tafel L
Rhages, Relief des Feth Ali Schah
Inmitten der Ruinen von Rai, des alten Rhages, entspringt am Fuße des Felsrückens, der
wahrscheinlich die Zitadelle der Stadt getragen hat, eine Čashma i ʿAlī genannte Quelle und bildet
einen kleinen Teich. Oberhalb von dieser Stelle, die in dem wasserlosen Ruinenfelde besonders
bemerkenswert ist und zum Verweilen einladet, hat Fatḥ ʿAlī Shāh (1797—1834) ein gewaltiges
Felsrelief anbringen lassen. Wir sehen in einem rechteckigen Felde den langbärtigen Herrscher,
umgeben von seinen Söhnen, dargestellt. Die Mitte nimmt zwischen zwei Säulen der taburettartige
Thron des Herrschers ein, den, zu zwei Reihen geordnet, seine Begleitung umgibt. Innerhalb der
durch eine Säule abgetrennten rechten Schmalseite ist noch einmal der Herrscher wiedergegeben; den
Falken in der Hand, während ein Diener einen Sonnenschirm über ihn hält. Über der Darstellung
sind, in Medaillons angeordnet, Inschriften angebracht.
Der künstlerische Wert der Skulptur ist äußerst gering; er ist nicht höher als die Malereien,
die derselbe Fürst in so reichem Maße in seinen Schlössern anbringen ließ. Die große Ähnlichkeit,
die in der Komposition mit einem Gemälde in dem Nagāristān genannten Schlosse besteht, läßt uns
vermuten, daß das Relief in Anlehnung an das von dem Hofmaler Muḥammad Ḥasan Khān aus-
geführte Gemälde entstanden ist ¹).
Noch ein zweites Relief Fatḥ ʿAlī Shāhs finden wir in den Ruinen von Rhages. Es gibt den
Herrscher auf der Löwenjagd wieder. Die Abbildung des trotz seiner bizarren Formengebung dennoch
imposanten Denkmals (Abb. 114) enthebt uns einer Beschreibung. Einige ältere Reisende, wie James
Morier (Second Journey I. p. 190), William Ouseley (a. a. O. III. Pl. LXV) und Ker Porter (a. a. O.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
11
.
.
.
.
|
.
.
.
.
21
.
.
.
.
|
.
.
.
.
31
.
.
.
.
|
.
.
.
.
41
.
.
.
.
|
.
.
.
.
51
.
.
.
.
|
.
.
.
.
61
.
.
.
.
|
.
.
.
.
71
.
.
.
.
|
.
.
.
.
81
.
.
.
.
|
.
.
.
.
91
.
.
.
.
|
.
.
.
.
101
.
.
.
.
|
.
.
.
.
111
.
.
.
.
|
.
.
.
.
121
.
.
.
.
|
.
.
.
.
131
.
.
.
.
|
.
.
.
.
141
.
.
.
.
|
.
.
.
.
151
.
.
.
.
|
.
.
.
.
161
.
.
.
.
|
.
.
.
.
171
.
.
.
.
|
.
.
.
.
181
.
.
.
.
|
.
.
.
.
191
.
.
.
.
|
.
.
.
.
201
.
.
.
.
|
.
.
.
.
211
.
.
.
.
|
.
.
.
.
221
.
.
.
.
|
.
.
.
.
231
.
.
.
.
|
.
.
.
.
241
.
.
.
.
|
.
.
.
.
251
252
253
254
255
|
.
.
.
.
261
.
.
.
.
|
.
.
.
.
271
.
.
.
.
|
.
.
.
.
281
.
.
.
.
|
.
.
.
.
292
.
.
.
.
|
.
.
.
.
302
.
.
.
.
|
.
.
.
.
312
.
.
.
.
|
.
.
.
.
322
.
.
.
.
|
.
.
.
.
332
.
.
.
.
|
.
.
.
.
342
.
.
.
.
|
.
349
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.