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0140 Iranische Felsreliefs : vol.1
Iranische Felsreliefs : vol.1 / Page 140 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000244
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gestrebt sind, so mußte die Vorhalle nach der Tiefe wachsen. Das bedingt eine Verdoppelung der Neben-
räume, die als zum Īwān orthogonale Tonnen ausgebildet werden. So erscheint das Gewölbe als modi-
fizierendes Element. Wie in Persepolis sind die Nebenräume von der Vorhalle aus zugänglich. Der
Hauptsaal ist zum Kuppelraum geworden. Die Spannweite der Vorhalle von 13,30 m hat man auch hier
nicht zu überschreiten gewagt, und legt daher zu beiden Seiten gleich große Kuppelräume an. Damit
ist das Vorderhaus, das ganz und gar der Anlage der alten Apadana entspricht, beendet, und es folgt
deutlich geschieden das hintere Wohnhaus. Nirgends finden wir dieses so klar ausgebildet und so wohl
erhalten. Der Typus, die Verschweißung zweier ursprünglich getrennter Teile erscheint hier vollendet,