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0179 Iranische Felsreliefs : vol.1
Iranische Felsreliefs : vol.1 / Page 179 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000244
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Der Oberbau ist eine kleine Cella. Die Wände sind 1,50 m stark, mit verschränkten Stoßfugen;
ein Kymation als Sockelgesims und ein Hauptgesims aus Kymation und gerader Platte laufen ringsum.
An der Nordwand sind unter dem Kymation, schon in der Fläche der Wand und nicht an einem vor-
tretenden Gliede, einige rechteckige Vertiefungen vorhanden, die man nicht als begonnenen Zahn-
schnitt wird auffassen dürfen, und die ich auch kaum wage, mit den rechteckigen Vertiefungen der
beiden Grabtürme in Verbindung zu bringen. — Die Tür an der Nordseite ist sehr eng und niedrig,
78 × 135 cm; sie hat einen inneren und einen äußeren Anschlag, war also zweimal verschlossen, und
da die Anschläge nicht in gleichem, sondern in umgekehrtem Sinne angebracht sind, so mußte die äußere
Tür nach innen, die innere nach außen aufschlagen, wie Dieulafoy richtig und geistreich rekonstruiert
hat. Dadurch ist der Zugang, an sich schon unbequem, außerordentlich erschwert. — Der Türsturz ist
stark verwittert, alle bisherigen Aufnahmen sind Rekonstruktionen, denen ich in Abb. 80 meine Auf-