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0179 Atlas der Alterthümer der Mongolei : vol.1
モンゴル遺跡地図 : vol.1
Atlas der Alterthümer der Mongolei : vol.1 / 179 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000220
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OCR読み取り結果

XXVI, Fig. 3 abgebildet ist. Auf der Rückseite dieses Steines ist ebenfalls eine Inschrift. Vergleiche den Abklatsch derselben Taf. XXVI, Fig. 4 und 5.

Tafel XVI.

Chinesische Inschrift auf einer Frontseite des Gedenksteines des Küe-Tegin von Taf. VIII und XI, Fig. 1. Sie trägt das Datum den 20 Nov. 732 (Tang-Dynastie Kuai-Yuen 20 Jahr, 10-te Monat, 7-te Tag.) Eine russische Übersetzung dieser Inschrift von Herrn Popoff ist in № 13—14 der Восточное Обозрѣніе von 1891 abgedruckt. Eine deutsche Übersetzung von Prof. v. d. Gabelentz findet sich in den Inscriptions de l'Orkhon Helsingfors, 1892 pg. XXV, und endlich eine französische Übersetzung das Prof. Schlegel in Leiden in den Mémoires de la société Finno-Ougrienne III Helsingfors 1892. Rechts von der chinesischen Inschrift sind zwei Zeilen Runenschrift, die offenbar aber nicht von Chinesen ausgeführt ist, sondern von einem Türke. Die Reihen bilden nicht gerade Linien, die Zeichen sind von verschiedener Grösse und stehen nicht parallel, ausserdem unterscheiden sich die Zeichen dieser Reihen in Charakter und Form von den Zeichen der grossen Runeninschrift.

Tafel XVII.

Frontinschrift des Gedenksteines des Küe-Tegin (K) (vergl. Taf. XI Erläuterungen). Das Titelschild trägt das Chanszeichen. Die Inschrift besteht aus 40 senkrecht stehenden Zeilen und zwar ist die Anordnung der Zeilen auf unserer Tafel falsch angegeben. Die Zeilen folgen in umgekehrter Reihenfolge von rechts nach links, gerade wie die senkrechtstehenden Reihen der chinesischen Inschrift. Der Anfang der Inschrift ist somit auf Zeile 40 und das Ende auf Zeile 1.

Tafel XVIII.

Dieselbe Inschrift retouchirt. Es sind hier ausser den vierzig Zeilen noch die beiden Eckzeilen K II und K III zu sehen. Auch hier ist die Reihenfolge der Zeilen abzuändern. Die Inschrift beginnt mit Zeile 40 und endigt mit Zeile 1.

Tafel XIX.

Die beiden Seitensinschriften in Taktik-Schrift. Fig. 1 bietet die linke Seitensinschrift (Ks), und die ersten beiden Zeilen der chinesischen Inschrift. Hier sind auch die beiden Zeilen in Taktik-Schrift zu sehen, deren ich bei Taf. XVI erwähnte. Dann bietet der untere Theil der Grabstäfel und die Eckzeile K I und 13 Zeilen der Seitensinschrift. Auch hier beginnt die Inschrift mit Zeile 13 und endigt mit Zeile 1. Die Inschrift hat sich vortrefflich erhalten und ist nur am obern Ende der letzten Zeile unleserlich.

Fig. 2 die Seitensinschrift Kb, hat sich schlecht erhalten und ist an vielen Stellen ganz unleserlich. Unser Abklatsch bietet den Anfang der Frontsinschrift, die Eckzeile K III und 13 Zeilen Seitensinschrift. Auch hier beginnt die Inschrift mit Zeile 13 und endet mit Zeile 1.

Tafel XX.

Dieselben Seitensinschriften retouchirt. Auch hier sind die Zeilenzahlen in der angegebenen Weise zu ändern.

Tafel XXI.

Abdruck der chinesischen Frontsinschrift des Steines auf dem südlichen Grabe (Mogillan Chan?). Der Grabstein ist grösser als der auf dem Grabe des Küe-Tegin. Er ist beim Umsallen in drei grosse Stücke zerbrochen. Das erste Stück ist die Drachenverzierung mit dem Titelschilde (vergl. Taf. XI, Fig. 1). Das zweite der obere Theil der Grabstäfel und das dritte der untere Theil der Grabstäfel. Ich habe die Stücke hier in der Weise zusammengestellt, wie sie früher zusammengehören. Diese chinesische Inschrift unterscheidet sich von der entsprechenden Inschrift des Steines des Küe-Tegin (vergl. Taf. XVI) im Äussern schon dadurch, dass statt des chinesischen Schrift auf dem Titelschilde, hier das Titelschild eine Runeninschrift trägt. Eine Transcription der chinesischen Inschrift hat Herr Devéria (Inscriptions de l'Orkhon Taf. XVII) geliefert. Hier sind aber die Stücke nicht richtig zusammengestellt. Auf unserem Abklatsch findet sich nicht nur die chinesische Inschrift, sondern auch die Eckzeilen X I und X IV die aus Runenzeichen bestanden. Eckzeile X IV ist ganz abgerissen, während von Zeile X I zwei längere Stücke erhalten sind.

Tafel XV.

Tafel XXII.

Auf dieser Tafel füge ich den Abklatsch der Stücke der Frontseite desselben Steines mit Taktik-Schrift (X) zu einem Ganzen zusammen. Da das Titelschild nur das Chanszeichen trägt ganz wie auf Taf. XVII, so habe ich den Abklatsch desselben nicht reproducirt. Hier zeigen die Contouren der Bruchstücke deutlich, dass diese Stücke in dieser Weise zusammenzufügen sind. Diese Inschrift hat viel weniger gelitten, als die chinesische Frontsinschrift desselben Steines. Die Inschrift besteht aus 41 Zeilen, die ebenfalls, wenn sie aufrecht stehen, von rechts nach links zu lesen sind. Auf unserer Tafel ist also die unterste Zeile die erste. Das kleinere Bruchstück rechts beginnt mit Eckzeile X III, die aber ganz vernichtet ist. Der Abklatsch des grossen Stückes reicht über die Eckzeile hinaus und bietet Theile der 5 letzten Zeilen der Seitensinschrift Xb. An der oberen Seite des Abklatsches des grossen Bruchstückes sind ausser der Eckzeile X II noch Theile der ersten drei Zeilen der linken Seitensinschrift Xa kopirt.

Tafel XXIII.

Dieselbe Frontsinschrift in Runenzeichen retouchirt. Hier fanden sich ausserdem die erhaltenen Reste der Eckzeile X II. Die Nummern der Zeilen sind zu ändern: anstatt Zeile 41 ist Zeile 1 zu setzen.

Tafel XXIV.

Die beiden Seitensinschriften dieses Denkmals in Runenzeichen. Xa ist die linke Seitensinschrift, sie besteht aus zwei Bruchstücken, deren Zeilen ganz vorzüglich erhalten sind. Die ersten Zeilen dieser Inschrift finden sich oben auf Taf. XXII. Anstatt Zeile 9 ist Zeile 7 zu setzen, statt Zeile 1 aber Zeile 15.

Fig. 2 bietet die rechte Seitensinschrift Xb; hier sind auf dem grossen Abklatsch nicht nur die 15 Zeilen der Seitensinschrift, sondern auch die ganz abgerissenen Eckzeilen X III und X IV und die ersten 5 Zeilen der Frontsinschrift abgebildet. Diese Seitensinschrift hat furchtbar gelitten und würde schwer zu lesen sein, wenn nicht die ersten 5 Zeilen von Zeile 1 (fälschlich als 15 angegeben) bis Zeile 7 (9) der Inschrift vollkommen mit der Inschrift K a Zeile 1—9 (15—4) übereinstimmen würden. Der Rest der Inschrift ist nur stellenweise entzifferbar.

Tafel XXV.

Dieselben Seitensinschriften retouchirt. Hier sind die Nummern der Zeilen zu ändern. In X a ist Zeile 9 in Zeile 7 zu ändern, so dass die Inschrift auf Zeile 1 d. h. mit Zeile 15 endet. In der Mitte dieser Inschrift ist ein Absatz, trotzdem enthält die Seitensinschrift 15 Zeilen. Mit Zeile 12 endet der erste Absatz und mit Zeile 13 beginnt der zweite Absatz, der auf der letzten Zeile 15 (1) endet.

Fig. 2 d. h. die rechte Seitensinschrift (X b) bietet 15 Zeilen Text; auch hier ist Zeile 15 die Anfangszeile.

Tafel XXVI.

Enthält Fig. 1. Die Inschrift von Ongin von den Taf. XIV, Fig. 2 abgebildeten Grabsteinen. Die Frontsinschrift bietet 8 senkrechte Zeilen, die durch eingegrabene Linien von einander getrennt sind. Die senkrechten Zeilen gehen nicht bis zum Grunde des Steines, sondern unten befinden sich noch fünf durch Linien getrennte Querzeilen (Fig. 2). Oberhalb der Inschrift ist das Chanszeichen, auf der rechten Seite sind noch 4 Langzeilen, die oben in derselben Höhe beginnen, wie die auf der Frontseite. Oberhalb dieser Zeilen sind in der Höhe des Chanszeichens noch 7 Querzeilen.

Fig. 3 ist die Inschrift oben rechts auf der grossen Gedenkstäfel am Grabe zu As-chete (Taf. XV, Fig. 2); hier ist der Falke mit das Chanszeichen und die Inschrift zu sehen.

Fig. 4—5 ist die Inschrift auf der Rückseite desselben Steines.

Fig. 6 und 7 die Seitensinschrift auf dem Steine neben dem Grabe des Mogillan. Taf. XI, Fig. 11.

Fig. 8 Zeichen auf der Frontseite desselben Steines.

Tafel XXVII.

1) Plan der Ruinen von Chars Balgassun der alten Uigurenstadt Kars Korum.