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0015 Atlas von China : vol.1
Atlas von China : vol.1 / Page 15 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000261
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Theils der Zone ist auf Bl. 24 durch Ueberlegen mit rothen Streifen bezeichnet, auf Bl. 26 aber
nicht angegeben, wie auch die Signatur der südlichen Gneisszone des Tsin-ling-shan als wahrscheinlich
metamorphischer Silurschichten auf Bl. 24 beschränkt wurde. — Die jedenfalls vielfach in den Ge-
birgen vorkommenden postdevonischen Granite sind nur dort angegeben, wo sie mir mit Sicher-
heit bekannt wurden. Wie für alle späteren Granite, ist auch für sie die Farbe der präsinischen
Granite beibehalten worden.
Nichtmetamorphosirte, versteinerungsreiche silurische und devonische Schichtgesteine nehmen
Antheil an dem Colorit von Bl. 26; auch hier ist die Trennung der beiden Altersstufen nicht durch-
geführt worden; dies könnte nur auf Karten von größerem Maassstab geschehen.
Das Carbonische System. Durch zahlreiche Versteinerungen und gleichzeitig petrographisch
charakterisirt, lagert der Kohlenkalk im Norden des Tsin-ling-shan allenthalben ganz oder beinahe
gleichförmig auf den obersinischen Schichten*), südlich von jenem Gebirge auf denen des silurisch-
devonischen Systems. Ueber ihm folgen steinkohlenführende Schichten mit thierischen und
pflanzlichen Resten; dieselben sind fast stets von mächtigen flözleerem Sandsteinen und thonigen
Gesteinen bedeckt, von denen es nicht feststeht, ob sie vielleicht ganz oder zum Theil dem
Permischen System angehören. Es sind für diese drei charakteristischen, fast stets zusammen vorkommenden
Glieder auf allen Blättern die gleichen Farben gewählt; nämlich Blau für Kohlenkalk, Ocker für das
„Uebercarbon", eine Mischfarbe beider für die productive Carbon. Da die productiven Schichten
einiger Gegenden dem obersten Theil des Kohlenkalkes eingelagert sind, in anderen aber gänzlich
über ihm liegen, so wird wahrscheinlich bei genauerer Kartirung dieser Altersunterschied durch die
Farbenbezeichnung angegeben werden müssen. Ich hätte dies nur für einzelne Fälle durchzuführen
vermocht. Die einfache und consequente Aufgabe der Dreitheilung, wo sie mir bekannt ist, erschien
vorläufig als das Richtigste. Selten erscheint eines der drei Glieder isolirt. Auf Bl. 26 sind die
Flöze so vollständig im Kohlenkalk eingeschlossen, daß wegen des kleinen Maasstabes nur dieser
angegeben werden konnte.
Anderweitige Bezeichnungen für das Carbon mußten auf Bl. 22, 24 angewandt werden.
Während in Shansi (Bl. 16, 18) die Nachrichten über das Vorkommen von Steinkohle zahlreich genug
sind, daß die Züge des productiven Carbon schematisch durch Einzeichnung der beiden anderen
Glieder ergänzt werden konnten, reichen die Erkundungen über denjenigen Theil von Shensi, welcher
nördlich vom Wei-Fluß liegt, nur hin, die allgemeine tafellandartige, aber von den Flüssen vielfach
zerschnittene Ausbreitung des carbonischen Systems überhaupt festzustellen. Ich habe daher auf den
genannten beiden Blättern für die angedeuteten Landestheile eine das Carbon im Allgemeinen be-
zeichnende Farbe eingeführt. Auch dies genügte noch nicht. In der südlichen Hälfte des Tsin-
ling-shan treten in außerordentlicher Mächtigkeit Gesteine auf, welche eine zum Theil nicht unerhebliche
metamorphische Umwandlung erfahren haben. Aus mehrfachen Gründen werden sie (S. 585, 587,
633, 720) als ein dem Carbon zeitlich äquivalentes Gebilde betrachtet. Wegen dieser problematischen
Stellung und der petrographischen Besonderheit ist für sie auf Bl. 24 und 26 eine besondere Farbe
angewendet worden. Weiter und enger gestellte rothe Linien deuten die geringere und stärkere
Umwandlung an.
Auf Bl. 12 ist die Farbe des Uebercarbon aus technischen Rücksichten für die Taingan-
Schichten bei Tahai-tang angewendet, welche mit großer Wahrscheinlichkeit einem höheren Horizont
angehören. Wegen Mangels an Anhalt zu sicherer Altersbestimmung sind ferner auf Bl. 2 die wahr-
scheinlich einer jüngeren Periode angehörenden Tuffe von Möng-yin (s. S. 191, 217, 729) in denselben
Farbenton mit aufgenommen worden.
Eruptivgesteine aus der Carbon-Periode sind sparsam vertreten. Es gehören hierher die
Porphyre auf Bl. 8, deren Tuffe an der Zusammensetzung des Uebercarbon theilnehmen. Betrefs