国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0075 |
Southern Tibet : vol.5 |
| 南チベット : vol.5 |
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371 (?). Gesprenkelter Quarzit.
Identisch mit (367). Kommt, wenn die Nummerbezeichnung richtig ist, als lose Blöcke längs dem aus Norden hinansteigenden Wege zum Angdschum-la vor, woselbst (368) anstehend aufgefunden wurde.
372. Roter Sandstein.
Loses Stück zusammen mit (369) etc.
373. Rötlicher, stark verwitterter Dacit.
Infolge weit gegangener Verwitterung unmöglich näher zu bestimmen. — Bildet eine kleine Felsenschwelle gleich südlich vom Angdschum-la.
374. Quarzitkonglomerat.
Das Gestein der Rollstücke ist identisch mit (367) und (371). Das Fallen ist nördlich. Aus einem kleinen Felsenhügel, gleich westlich des Fundortes des Dacites (373), westlich vom Angdschum-la und nördlich des Lagers 156, Kjam.
(375. Fehlt.)
376. Grünes, stark verwittertes Porphyrgestein.
Ohne geologische Feldobservationen lässt sich die wahre Natur des frischen Gesteins nicht bestimmen.
Anstehend in einer Felsenecke bei Angdschum-pu, nördlich des Lagers 156, Kjam.
377. Dünnblättriger, phyllitischer Schiefer.
Identisch mit (322), (338), (348) etc. Er ähnelt zum Verwechseln den kalkhaltigen, phyllitischen Juraschiefern aus der Gegend zwischen Karo-la und Nam-tso, mit denen ich, dank dem Entgegenkommen des Herrn Superintendenten H. HAYDEN, die Schiefer der HEDIN'schen Sammlung direkt vergleichen konnte.
Anstehend nahe Te-lung, 3 Kilom. südwestlich vom Angdschum-la; das Fallen 82° gegen N.
378. Graugrüner quarzporphyritischer Dacit.
Sehr nahe stehend, wenn nicht ganz identisch, mit (364). Fest anstehend 5.5 Kilom. nördlich des Lagers 156, Kjam. — Südlich von (378) wurde ein schwarzer Schiefer, der mutmasslich mit (377) identisch ist, anstehend angetroffen.
379. Gelblicher quarzporphyritischer Dacit.
In einer holokristallinischen, mikrofelsitischen Grundmasse von Quarz, Feldspat und Glimmer liegen Einsprenglinge von Quarz, Plagioklas, Orthoklas und Biotit. — Die Quarzeinsprenglinge zeigen Dihexaëderform mit schmalem Prisma; magmatische Resorptionsschläuche mit Einstülpungen der Grundmasse sind nicht ungewöhnlich. — Die Plagioklaseinsprenglinge, tafelförmig nach M (010), scheinen, nach ihren optischen Charakteren zu urteilen, aus basischem Oligoklas, Ab²An¹, zu bestehen. Andere Feldspate sind einheitlich gebaut und dürften als Orthoklas zu deuten sein, obwohl bei der starken Glimmerumwandlung der Feldspate es sehr schwierig ist, in jedem Spezialfall zu bestimmen, ob Orthoklas oder Plagioklas vorliegt. — Die Biotittafeln zeigen gewöhnlich eine Chloritisierung unter Ausscheidung opaker Erzkörner.
Anstehend in einem kleinen Felsenhügel am Ljang-lung nahe Ngingri-hloän, 4.6 Kilom. nördlich des Lagers 157 am Amtschok-tso.
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