National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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| 0133 |
Southern Tibet : vol.5 |
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Der Analysenort dieses Gesteins (hier unten S. 156) fällt mit demjenigen gewisser Granite,
z. B. des Granites von Hautzenberg,¹ zusammen sowie mit demjenigen dacitischer und quarz-
porphyritischer Magmen, z. B. des Quarzglimmerfelsophyrites von Schirmeck, Unter-Elsass,²
mit folgenden Projektionswerten:
a = 11
c = 3
f = 6
Der Dacit aus dem Transhimalaya ist jedoch etwas saurer als der Quarzporphyrit aus Unter-
Elsass. Er kommt auch dem quarzporphyritischen Dacit vom Ngangtsetso (226) sehr nahe.
Anstehend gleich w. des Lagers 247, Decken der Felsenhügelchen der Gegend bildend.
825. Dunkelgrüner, quarzporphyritischer Dacit.
Identisch mit (226) etc. Anstehend bei Kung-hle, südwestlich des Lagerplatzes 247.
826, 828. Dunkelgrauer Diabas.
Das Gestein besteht aus kurzen Plagioklasleisten, zwillingslamelliert nach dem Albitgesetz.
Gemessenes Maximum der zu M (010) symmetrischen Auslöschung der Lamellen = 32°, ein
Labradorit, Ab³An². Die Leisten zeigen unter sich eine ziemlich parallele oder auch eine wirre
Anordnung. Die Zwischenräume werden von klargrüner Chloritsubstanz eingenommen, in
welcher man zuweilen einen unbedeutenden Rest von farblosem Augit wahrnehmen kann. Dazu
treten in der Gesteinsmasse regelmässig begrenzte Körner eines titanhaltigen Magnetites. —
Die Struktur ist eine typische Ophitstruktur ohne eigentliche Einsprenglinge, wenn auch gewisse
Individuen grösser sind als die übrigen.
Das Gestein stimmt mit (688) überein, ist aber viel feinkörniger als dieses und zeigt dazu
eine deutlich fluidale Anordnung der Plagioklasleisten.
Anstehend in einem steilen Felsenhügelchen am Lager 248 zusammen mit (827).
827. Rotbrauner Kristalltuff.
Identisch mit (748). Am Lager 248.
829. Hellgrauer Dacit.
Felsenhügelchen an der Ostseite des Tales ungefähr 3 Kilom. südwestlich des Lagers 249.
830. Dunkelgrauer bis brauner Dacit.
Anstehend ungefähr 3 Kilom. südwestlich von (829), kleine Felsenschwellen bildend.
831. Grauer Schriftgranit.
Identisch mit (747). Anstehend in der Wegbiegung ungefähr 3 Kilom. westlich vom
Dschukti-la.
832, 833. Grauer Granitporphyr.
Ähnelt in hohem Grade (743), (1072) etc. und kann demnach als ein hornblendeführender,
granophyrischer Granitporphyr bezeichnet werden. Lose Blöcke, zu grossen Massen auf dem
Passe Dschukti-la (5 821 m ü. d. M.) angehäuft.
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